Abkürzungen (2/5) - Gruppiert nach Anfangsbuchstabe "K.."

50 Abkürzungen Gruppiert nach Anfangsbuchstabe.. "K.." ➔ Glossar von oft genutzten Abbkürzungen,...

Siehe "Biogas"
Eine Klassifikation ist eine Reihe von diskreten, umfassenden und sich gegenseitig ausschließenden Beobachtungen, die einer oder mehreren Variablen zugeordnet werden können, welche bei der Vollständigkeitsüberprüfung (Kollationieren) und/oder bei der Darstellung von Daten gemessen werden. Die Begriffe "Klassifikation" und "Systematik" sind häufig austauschbar, obwohl die Definition des Begriffs "Systematik" enger gefasst ist als die der "Klassifikation". Der Aufbau einer Klassifikation kann hierarchisch oder flach sein. Hierarchische Klassifikationen reichen von der breitesten Ebene (z. B. Abteilung) bis zur Ebene mit der größten Gliederungstiefe (z. B. Klasse). Flache Klassifikationen (z. B. Klassifikation nach Geschlecht) sind nicht hierarchisch.
Die Klassifikation der Aufgabenbereiche der privaten Organisationen ohne Erwerbszweck (COPNI) dient der Ermittlung der sozioökonomischen Ziele der laufenden Ausgaben und der Investitionsausgaben der privaten Organisationen ohne Erwerbszweck sowie des Erwerbs von Forderungen durch derartige Organisationen. Die COPNI gehört zu einer Reihe von Klassifikationen der Ausgabenfunktionen ("funktionale" Klassifikationen), die seit 1968 Bestandteil des Systems der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (SNA) sind. "Funktionale" Klassifikationen dienen zur Einordnung bestimmter Transaktionen von Produzenten und drei institutionellen Sektoren (private Haushalte, Staat, private Organisationen ohne Erwerbszweck). Sie werden als "funktional" bezeichnet, weil sie die "Funktionen" - im Sinne von "Zwecken" oder "Zielen" - der Transaktionen dieser Gruppe nachweisen. Die funktionalen Klassifikationen umfassen: - Klassifikation der Verwendungszwecke des Individualverbrauchs (COICOP), - Klassifikation der Ausgaben des Staates nach dem Verwendungszweck (COFOG), - Klassifikation der Zwecke von Einrichtungen ohne Erwerbszweck, die für Haushalte tätig sind (COPNI) und - Klassifikation der Herstellungskosten nach Zwecken (COPP).
Die Klassifikation der Aufgabenbereiche des Staates (COFOG) dient der Ermittlung der sozioökonomischen Ziele der laufenden Ausgaben und der Investitionsausgaben des Staates und seiner Teilsektoren sowie des Erwerbs von Forderungen durch den Staat und seine Teilsektoren. Die COFOG gehört zu einer Reihe von Klassifikationen der Ausgabenfunktionen ("funktionale" Klassifikationen), die seit 1968 Bestandteil des Systems der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (SNA) sind. "Funktionale" Klassifikationen dienen zur Einordnung bestimmter Transaktionen von Produzenten und drei institutionellen Sektoren (private Haushalte, Staat, private Organisationen ohne Erwerbszweck). Sie werden als "funktional" bezeichnet, weil sie die "Funktionen" - im Sinne von "Zwecken" oder "Zielen" - der Transaktionen dieser Gruppe nachweisen. Die funktionalen Klassifikationen umfassen: - Klassifikation der Verwendungszwecke des Individualverbrauchs (COICOP), - Klassifikation der Ausgaben des Staates nach dem Verwendungszweck (COFOG), - Klassifikation der Zwecke von Einrichtungen ohne Erwerbszweck, die für Haushalte tätig sind (COPNI) und - Klassifikation der Herstellungskosten nach Zwecken (COPP).
Die Klassifikation der Bauwerke (CC) wurde auf der Grundlage der 1991 von den Vereinten Nationen veröffentlichten vorläufigen Zentralen Produktklassifikation (CPC) erarbeitet. Die CC ist für verschiedene Zwecke konzipiert: Statistik der Bautätigkeiten und -genehmigungen, Gebäude- und Wohnungszählungen, Preisstatistiken über Bauarbeiten, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen. Darüber hinaus ist die CC für die Definition der Bauwerke zu verwenden, die zur Bereitstellung von Informationen über spezifische Variablen (z.B. Baugenehmigungen, Produktion) für Konjunkturindikatoren benötigt wird. Sie dient auch der Beobachtung der gesamten Lebenszeit von Bauwerken: Wechsel der Nutzung, Transaktionen, Renovierung, Abbruch. Schließlich ließe sich die CC auch als Klassifikationsnorm für das Beschaffungswesen und die von der Kommission initiierten öffentlichen Bauausschreibungen verwenden.
Die Klassifikation der Verwendungszwecke der Ausgaben der Produzenten (COPP) dient der Klassifikation der Ausgaben der Produzenten (Vorleistungen, Arbeitnehmerentgelt usw.) nach dem Verwendungszweck (z. B. Ausgaben für Reparatur und Instandhaltung, Ausgaben für Verkaufsförderung).
Die Klassifikation der Verwendungszwecke des Individualverbrauchs (COICOP) dient dazu, sowie die individuellen Konsumausgaben als den realen Individualverbrauch einzuordnen. Die COICOP gehört zu einer Reihe von Klassifikationen der Ausgabenfunktionen ("funktionale" Klassifikationen), die seit 1968 Bestandteil des Systems der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (SNA) sind. "Funktionale" Klassifikationen dienen zur Einordnung bestimmter Transaktionen von Produzenten und drei institutionellen Sektoren (private Haushalte, Staat, private Organisationen ohne Erwerbszweck). Sie werden als "funktional" bezeichnet, weil sie die "Funktionen" - im Sinne von "Zwecken" oder "Zielen" - der Transaktionen dieser Gruppe nachweisen. Die funktionalen Klassifikationen umfassen: - Klassifikation der Verwendungszwecke des Individualverbrauchs (COICOP), - Klassifikation der Ausgaben des Staates nach dem Verwendungszweck (COFOG), - Klassifikation der Zwecke von Einrichtungen ohne Erwerbszweck, die für Haushalte tätig sind (COPNI) und - Klassifikation der Herstellungskosten nach Zwecken (COPP).
Eurostat definiert die folgenden Sektoren als wissensintensive Dienstleistungen (WID): Wissensintensive, Spitzentechnologie nutzende Dienstleistungssektoren: Nachrichtenübermittlung (64); Datenverarbeitung und Datenbanken (72); Forschung und Entwicklung (73) Wissensintensive marktbezogene Dienstleistungssektoren: Schifffahrt (61); Luftfahrt (62); Grundstücks- und Wohnungswesen (70); Vermietung beweglicher Sachen ohne Bedienungspersonal (71); Erbringung von Dienstleistungen überwiegend für Unternehmen (74) Wissensintensive Finanzdienstleistungssektoren: Kreditgewerbe (65); Versicherungsgewerbe (66); Mit dem Kredit- und Versicherungsgewerbe verbundene Tätigkeiten (67) Andere wissensintensive Dienstleistungssektoren: Erziehung und Unterricht (80); Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen (85); Kultur, Sport und Unterhaltung (92).
Gestützt auf die der dreistellige Ebene der NACE Rev.1.1 schlüsseln Eurostat und die OECD das Verarbeitende Gewerbe nach der globalen Technologieintensität wie folgt auf (Zu beachten ist, dass Eurostat bei Berichten, die auf der AKE beruhen, wegen Einschränkungen bezüglich der Datenquelle zudem auf eine von der NACE abweichende, aber von der zweistelligen NACE-Ebene abgeleitete Systematik verwendet.): Spitzentechnologie-Sektoren: Luft- und Raumfahrzeugbau (35.3); pharmazeutische Industrie (24.4); Herstellung von Büromaschinen und EDV-Einrichtungen (30); elektronische Nachrichtentechnik (32); Feinmechanik und Optik (33) Sektoren mit hochwertiger Technologie: Elektrotechnik (31); Kraftfahrzeugbau (34); Chemische Industrie ohne pharmazeutische Industrie (24 ohne 24.4); Sonstiger Fahrzeugbau (35.2, 35.4 und 35.5); Maschinenbau (29) Sektoren mit mittlerem Technologieniveau: Kokerei, Mineralölverarbeitung, Herstellung und Verarbeitung von Spalt- und Brutstoffen (23); Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (25); Glasgewerbe, Keramik, Steine und Erden (26); Schiffbau (35.1); Metallerzeugung und –bearbeitung (27); Herstellung von Metallerzeugnissen (28) Sektoren mit geringerem Technologieniveau: Sonstiges Verarbeitendes Gewerbe und Recycling (36 und 37); Holz-, Papier-, Verlags- und Druckgewerbe (20, 21 und 22); Ernährungsgewerbe und Tabakverarbeitung (15 und 16); Textil- und Bekleidungsgewerbe (17, 18 und 19).
Die Klassifikationseinheit ist die Grundeinheit, die im Rahmen der Klassifikation eingestuft wird (z. B. wäre dies bei einer Klassifikation der Wirtschaftszweige der Betrieb bzw. das Unternehmen, bei einer Klassifikation der Berufe wäre es die berufliche Tätigkeit).
Ein Klassifikationsschema ist die Darstellung bzw. Unterteilung von Objekten anhand von Gruppen, die auf gemeinsamen Merkmalen aller Gegenstände beruhen, z. B. Ursprung, Zusammensetzung, Struktur, Anwendung, Funktion usw..
Klassifikationssysteme sind Hilfsmittel, die ausgewählte Aspekte der realen Welt beschreiben. Die gewählten Kategorien stellen keinen eindimensionalen, sondern einen mehrdimensionalen Teil der realen Welt dar. Die Aufteilung der realen Welt durch ein Klassifikationssystem hebt bestimmte Aspekte der Wirklichkeit hervor: ein und dieselbe Realität kann durchaus mit Hilfe mehrerer Klassifikationen beschrieben werden (DUPRAT 1972). Im Allgemeinen werden Klassifikationssysteme in Baumform, d. h. mit einer hierarchischer Struktur, präsentiert. In einem hierarchischen System werden Objekte in eine Reihe von Gruppen eingeteilt, die einer Abfolge von Kategorien mit verschiedenem Rang zugewiesen werden. Die Objektgruppen werden durch Auswahl gemeinsamer Merkmale definiert, die eine Ähnlichkeit zwischen den Objekten derselben Gruppe und Unterschiede zu den Objekten anderer Gruppen bestimmen. Jede dieser aufeinander folgenden Unterteilungen bedeutet, dass "objektive" Merkmale berücksichtigt wurden, und bedingt eine bewußte Entscheidung. Verschiedene Nutzer wollen das Interessensgebiet auf einer bestimmten Ebene vielleicht nach unterschiedlichen Kriterien einteilen. Dies führt zu gravierenden Schwierigkeiten beim Vergleich von Informationen, da eine Klasse, die in einem System als eindeutig betrachtet wird, in einem auf anderen Grundsätzen beruhenden Klassifikationssystem auf zwei oder mehr Kategorien aufgeteilt wird. Es ist zum Beispiel unmöglich, eine Klassifikation von Bäumen, bei der belaubte und benadelte Arten unterschieden werden, mit einer exakt in Einklang zu bringen, in der nur die Kategorien laubabwerfende und immergrüne Arten enthalten sind (WYATT 1997). Ferner ist zu beachten, dass eine Kategorie einer Klassifikation in Bezug auf ein Merkmal (monothetische Klasse) oder zwei Merkmale oder … kein Merkmal (nach dem von Biologen vorgeschlagenen Konzept polythetischer Klassen) homogen sein kann. Wenn der Aggregationsprozess über ein gewisses Signifikanzniveau hinausgeht, dann stellen die Kategorien praktisch keine sinnvollen Einheiten mehr dar: dies träfe zum Beispiel bei einem Aggregat zu, bei dem landwirtschaftliche und städtische Flächen in einem Klassifikationssystem vermischt würden. Ein Klassifikationssystem ist daher das Ergebnis einer Struktur und einer Ordnung, die von einem Wertesystem ausgeht und eine bestimmte Absicht erkennen lässt. Der Zweck, für den eine Klassifikation erarbeitet wird, beeinflusst gezwungenermaßen ihren Aufbau und Inhalt. Deshalb baut jeder Nutzer im Allgemeinen eine individuelle Klassifikation, die auf seine spezifischen Bedürfnisse abgestimmt ist, auf: eine spontane Erstellung von Klassifikationen führt somit unausweichlich zu Unvereinbarkeiten. Ein Klassifikationssystem sollte das Ergebnis einer laufenden Wechselwirkung zwischen folgenden Ansätzen sein: - einem systematischen Ansatz, durch den die Informationen nach logischen Grundsätzen strukturiert werden (Vollständigkeit, keine Überschneidungen, eindeutige Definition der Klassen, Regeln für die Darstellung von Objekten in der Klassifikation), - einem pragmatischen Ansatz, der die Nutzerbedürfnisse und vorhandene Informationsbestände berücksichtigt, - einem kontextbezogenen Ansatz, der spezifische Beschränkungen in Verbindung mit dem untersuchten Fachgebiet anspricht — bei der Bodenbedeckung und -nutzung ergeben sich aus der geographischen Dimension der Informationen einige Beschränkungen. Einige Eigenschaften der Klassifikationssysteme: - Räumliche Konsistenz; - Zeitliche Konsistenz; - Kompatibilität mit bestehenden Klassifikationssystemen; - Unabhängigkeit von Systemen zur Datenerfassung und –verarbeitung; - Vollständigkeit; - Vermeidung von Überschneidungen; - Einstufungsregeln; - Benennungsregeln; - Index; - Prinzipien der Codierung; - Regeln für die Aufnahme neuer Objekte; - Aggregate; - Heterogenität von semantischen Feldern. Man muss wissen, welche Funktionen ein "Klassifikationssystem" benötigt, um die Anforderungen der Wissenschaftler und Nutzer zu erfüllen. Drei Hauptfunktionen werden vorgeschlagen (vorwiegend nach SUTCLIFFE 1993): Klassifikation = Zuordnung aller Objekte in einer hierarchischen Reihe von verschachtelten Kategorien, die so angeordnet wurden, dass sie ihre Beziehungen zueinander aufzeigen. Nomenklatur = Benennung und Beschreibung der Objektgruppen. Das Endergebnis ist eine Liste von Namen und Beschreibungen, die durch Eins-zu-eins-Beziehungen miteinander verbunden sind und in der Regel gemäß dem Aufbau der erarbeiteten Klassifikation dargestellt werden. Einstufung = Zuordnung eines Individuums zu einer bereits klassifizierten und benannten Gruppe. Mit anderen Worten gesagt, wird dabei die erstellte Klassifikation verwendet, um über die Zugehörigkeit einzelner Objekte zu einer Klasse zu entscheiden. Daher wird empfohlen, den Begriff "Klassifikationssystem" mit folgender Bedeutung zu verwenden: - Abgrenzung eines Diskursuniversums (U), d. h. Bodenbedeckung und –nutzung (FACHGEBIET); - die Erstellung einer Klassifikation aller Objekte im Diskursuniversum (U), was zur Strukturierung von Unterklassen von U über eine hierarchische Reihe von verschachtelten Kategorien führt, die so angeordnet werden, dass sie Beziehungen zueinander aufzeigen (KLASSIFIKATION); - ein System für die Benennung und Beschreibung von Gruppen in Verbindung mit dem Aufbau der so erstellten Klassifikation (NOMENKLATUR); - Verfahren für die Zuordnung jeglicher Objekte zu einer einzigen der zuvor klassifizierten und benannten Gruppen (EINSTUFUNG).
Besteht aus einem Netz von Röhren für die Sammlung und Ableitung der kommunalen Abwässer. Das System wird oft von öffentlichen Behörden oder halböffentlichen Verbänden betrieben.
Die Größenklasse der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) setzt sich aus Unternehmen zusammen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. EUR beläuft. Innerhalb der Kategorie der KMU wird ein kleines Unternehmen als ein Unternehmen definiert, das weniger als 50 Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz 10 Mio. EUR nicht übersteigt. Innerhalb der Kategorie der KMU wird ein Kleinstunternehmen als ein Unternehmen definiert, das weniger als 10 Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz 2 Mio. EUR nicht überschreitet.
Zwei- oder dreirädriges Kraftfahrzeug mit einem Hubraum von höchstens 50 cm3 (3,05 cu.in), dessen Höchstgeschwindigkeit entsprechend den nationalen Vorschriften begrenzt ist.
Die kleinste lesbare Einheit einer Karte ist die Größe einer Linie oder eines Polygons in einer Karte auf Papier, die gerade noch erkennbar ist. Eine schwarze Linie sollte 0,05 mm und eine farbige Linie 0,08-0,1 mm dick sein. Hinsichtlich der räumlichen Abmessungen sollten Polygone in einer Karte mindestens 0,3 mm breit und farbige Flächen mindestens 1 mm² groß sein. Dicke einer schwarzen Linie: 0,05 mm Dicke einer farbigen Linie: 0,8 - 0,1 mm Abstand zwischen Linien: 0,25 mm Abmessungen von Polygonen: 0,3 mm Abstand zwischen ausgefüllten Polygonen: 0,2 mm. Je nach dem Maßstab der Karte entsprechen dieser Einheit unterschiedliche Flächen in der Realität: die kleinste darstellbare Fläche ist 1 m² (1 mm x 1 mm auf der Karte) bei einem Maßstab von 1:1.000 und 10.000 m² (1 ha) bei einem Maßstab von 1:100.000. Das bedeutet, dass die Präzision und Genauigkeit terrestrischer Messungen in Zentimeter verschwimmt, wenn sie im Maßstab 1:100.000 auf Papier dargestellt werden. Dabei entspricht 1 mm auf der Karte 100 Metern in der Realität. Dasselbe Konzept gilt bei Vermessungen vor Ort: eine Linie eines Blatt Papiers stellt je nach dem Maßstab der zu erstellenden Karte eine bestimmte Fläche dar. Manchmal wird die kleinste lesbare Einheit mit der "Kartierungseinheit" einer Karte verwechselt.
Vorrichtungen zur Regelung, insbesondere zur Senkung von Temperatur und Feuchtigkeit in einem geschlossenen Raum; Vorrichtung, die die Raumluft kühl und trocken hält. Einfache Ventilatoren gelten nicht als Klimaanlage.
"Know-how" ist eine Gesamtheit von nichtpatentierten praktischen Kenntnissen, die auf Erfahrungen des Franchisegebers sowie Erprobungen durch diesen beruhen und die geheim, wesentlich und identifiziert sind. "Geheim" bedeutet, daß das Know-how in seiner Substanz, seiner Struktur oder der genauen Zusammensetzung seiner Teile nicht allgemein bekannt oder nicht leicht zugänglich ist . Der Begriff ist nicht in dem engen Sinne zu verstehen, daß jeder einzelne Teil des Know-how ausserhalb des Geschäfts des Franchisegebers völlig unbekannt oder unerhältlich sein müsste.
Eine Koeffizienten-(Input-Output-)Tabelle zeigt, in welchem Umfang die einzelnen Güter (oder der Output (die Produktion) der einzelnen Wirtschaftsbereiche) als Input je produzierte Einheit der einzelnen Güter/Wirtschaftsbereiche verwendet werden.
Unter der Kohärenz von Statistiken versteht man die Frage, ob diese Statistiken dafür geeignet sind, zuverlässig auf unterschiedliche Art und Weise und für verschiedene Verwendungszwecke miteinander kombiniert zu werden. Es ist jedoch im Allgemeinen einfacher, Beispiele für mangelnde Kohärenz als für Kohärenz zu finden.
Kohlepapier, Selbstdurchschreibepapier und sonstiges Vervielfältigungs- und Umdruckpapier, vollständige Dauerschablonen und Offsetplatten aus Papier, auch in Kartons. Ohne Rohpapier für Kohlepapier, Selbstdurchschreibepapier und sonstiges Vervielfältigungs- und Umdruckpapier in Rollen oder Bogen.
Lagerstätten von Stein- und Braunkohle sowie von Erdöl und Erdgas.
Entsteht bei der Verkokung von bituminöser Kohle. Kohlenteer fällt entweder als flüssiges Nebenprodukt der Kokserzeugung durch Destillation in der Kokerei an oder wird aus Braunkohle hergestellt ("Schwelteer"). Aus Kohlenteer können durch Destillation weitere organische Erzeugnisse gewonnen werden (z. B. Benzol, Toluol, Naphthalin), die üblicherweise als Ausgangsstoffe für die petrochemische Industrie angegeben werden.
Eine Personengruppe mit denselben demographischen Merkmalen, die im Zeitverlauf beobachtet wird. Die Kohorte der im selben Jahr geborenen Personen wird als Geburtskohorte bezeichnet, während die Kohorte der Personen, deren Ehe im selben Jahr geschlossen wurde, als Eheschließungskohorte oder Eheschließungsjahrgang bezeichnet wird.
Verordnung (EG) Nr. 1099/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2008 über die Energiestatistik Kokereigas fällt als Nebenprodukt bei der Herstellung von Kokereikoks für die Eisen- und Stahlerzeugung an Joint IEA/ESTAT/UN annual questionnaire on solid fossil fuels and manufactures gases Kokereigas fällt als Nebenprodukt bei der Verkokung fester Brennstoffe sowie bei Vergasungsprozessen in nicht an Gaswerke angeschlossenen Kokereien und Eisen- und Stahlwerken sowie in städtischen Gaswerken an.
Durch Verkokung von Kohle (hauptsächlich Kokskohle) bei hohen Temperaturen entstandenes festes Produkt mit einem niedrigen Anteil an Feuchtigkeit und flüchtigen Bestandteilen. Kokereikoks wird vorwiegend in der Eisen- und Stahlindustrie als Energieträger und als chemischer Zusatzstoff eingesetzt. Koksgrus und Gießereikoks werden ebenfalls zum Kokereikoks gezählt. Ferner ist auch Halbkoks, ein durch Kohleverkokung bei niedrigen Temperaturen gewonnenes festes Erzeugnis, dieser Kategorie zuzurechnen. Halbkoks wird in Haushalten sowie in den Umwandlungsanlagen selbst als Brennstoff eingesetzt. Außerdem zählen auch Koks, Koksgrus und Halbkoks aus Braunkohle zu dieser Position.
Dieser Code umfasst Kokereikoks, Gaskoks und Braunkohlenkoks. Er ist die Summe von Code 2121 (Hüttenkoks), Code 2122 (Gaskoks) und Code 2220 (Braunkohlenkoks).
Eine kollektive Dienstleistung wird allen Mitgliedern der Bevölkerung oder allen Angehörigen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe, beispielsweise allen privaten Haushalten einer bestimmten Region, vom Staat gleichzeitig zur Verfügung gestellt.
Kollektive Dienstleistungen werden für die Allgemeinheit oder einzelne Gruppen von Haushalten oder anderen Einheiten kostenlos oder gegen Entrichtung einer Schutzgebühr erbracht. Der Output kollektiver Dienstleistungen bezieht sich auf Dienstleistungen, die normalerweise immer als nichtmarktbestimmt angesehen werden (z.B. Dienstleistungen des Staates, nationale Verteidigung, gesetzliche Sozialleistungen, Sozialarbeit, Gewerkschaften, religiöse Organisationen), sowie die folgenden Dienstleistungen, die dann nichtmarktbestimmt sind, wenn die Ressourcen der produzierenden Einheit zum überwiegenden Teil (zu 50 % oder mehr) nicht aus Verkaufserlösen stammen (z.B. Schulen und Kindergärten, Forschung und Entwicklung, Krankenhäuser und Kliniken, Berufs- und Wirtschaftsverbände, Arbeitgeberverbände, Bibliotheken, staatliche Archive, Museen, botanische und zoologische Gärten usw.). Kollektive Dienstleistungen werden in Abhängigkeit davon, ob die sie produzierende institutionelle Einheit zum staatlichen Sektor oder zum Sektor der privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter gehört, entweder von den nichtmarktbestimmten Bereichen des Staates oder von privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter erbracht.
Der Kollektivkonsum umfaßt die "kollektiven Dienstleistungen", die allen Mitgliedern der Bevölkerung oder allen Angehörigen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe, beispielsweise allen privaten Haushalten einer bestimmten Region, gleichzeitig zur Verfügung gestellt werden. Kollektive Dienstleistungen haben folgende Merkmale: a) sie können jedem einzelnen Mitglied der Bevölkerung oder einer bestimmten Bevölkerungsgruppe, beispielsweise allen in einer bestimmten Region oder Ortschaft lebenden Personen, gleichzeitig erbracht werden; b) die Inanspruchnahme dieser Dienstleistungen erfolgt gewöhnlich passiv und erfordert nicht das ausdrückliche Einverständnis oder die aktive Beteiligung aller betroffenen Personen; c) das Erbringen einer kollektiven Dienstleistung für eine Einzelperson verringert nicht die für andere Personen derselben Bevölkerungsgruppe oder der Gesamtbevölkerung zur Verfügung stehende Dienstleistungsmenge. Es gibt bei der Inanspruchnahme keinerlei Konkurrenz.
Die Kombinierte Nomenklatur (KN) ist die Systematik, die in der Europäischen Union für die Erhebung und Verarbeitung von Außenhandelsdaten verwendet wird. Sie wurde 1988 eingeführt. Die jährlichen Überarbeitungen der KN haben den Status von Rechtsvorschriften, die im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften veröffentlicht werden. Die KN basiert auf dem Harmonisierten System zur Beschreibung und Codierung der Waren (HS), das alle Produkte umfaßt, die Gegenstand einer internationalen Transaktion sein können und gleichzeitig eine physische Dimension haben.
Intermodaler Verkehr, bei dem der überwiegende Teil der in Europa zurückgelegten Strecke mit der Eisenbahn, dem Binnen- oder Seeschiff bewältigt und der Vor- und Nachlauf auf der Stra e so kurz wie möglich gehalten wird.
Kommunale Abfälle umfassen Hausmüll und hausmüllähnliche Abfälle. Die Definition umfaßt weiters: - Sperrmüll (z. B. Haushaltsgeräte, Altmöbel, Matratzen); und - Gartenabfall, Blätter, Grasschnitt, Straßenreinigungsabfälle, den Inhalt von Abfallbehältern und Marktabfälle, wenn mit diesen als Abfall verfahren wird. Sie umfaßt Abfälle aus: - Haushalten, - Gewerbe und Handel, Kleinbetrieben, Büros und Institutionen (Schulen, Spitälern, Verwaltungen). Sie umfaßt weiters: - die Abfälle bestimmter Gemeindedienste, d. h. Abfälle aus der Park- und Gartenpflege, Abfälle aus der Straßenreinigung (Straßenkehricht, Inhalt von Abfallbehältern, Marktabfälle), wenn damit als Abfall verfahren wird. Sie umfaßt Abfälle aus diesen Quellen, die eingesammelt werden mittels: - traditioneller Abfuhr (des gemischten Hausmülls) ab Haus, und - stofflich getrennter Sammlung zum Zwecke der Verwertung (entweder ab Haus und/oder in Sammelstellen). Für diesen Fragebogen zählen zu den kommunalen Abfällen die oben definierten Abfälle, die durch die Gemeinde oder in ihrem Auftrag eingesammelt werden. Die Definition umfaßt außerdem Abfälle, die bei den gleichen Erzeugern anfallen und eine ähnliche Beschaffenheit oder Zusammensetzung aufweisen, die: - direkt vom Privatsektor (Unternehmen oder private Einrichtungen ohne Erwerbscharakter) und nicht im Auftrag der Gemeinde eingesammelt werden (vor allem die getrennte Sammlung für Verwertungszwecke), - aus ländlichen Gebieten ohne regelmäßige Müllabfuhr stammen, auch wenn sie vom Erzeuger beseitigt werden. Hausmüllähnliche Abfälle, die von Sektoren erzeugt werden, die nicht unter die Definition des kommunalen Abfalls fallen, sollten unter den entsprechenden Sektoren der Tabelle 1 berichtet werden. Vom kommunalen Abfall ausgeschlossen sind: - Abfälle aus der kommunalen Kanalisation und Abwasserbehandlung, - Bau- und Abbruchabfälle der Gemeinden.
Abwasser aus Haushalten oder eine Mischung von Haushalts- und Industrieabwässern und/oder abfließendes Regenwasser.
Hierunter fallen Post- und Kurierdienste (Code 246) und Telekommunikationsleistungen (Code 247).
Nachträglicher Erwerb von Grundqualifikationen, die eigentlich während der allgemeinen Schulpflicht hätten erworben werden sollen.
Die Fähigkeit zum wirksamen Einsatz von Erfahrung, Wissen und Qualifikationen.
"Komplementäre statistische Einheiten" sind die statistischen Einheiten, die einer geschätzten Zielpopulation angehören, zu denen die Datenquelle aber wegen des verwendeten Stichprobenverfahrens keine Datensätze enthält.
Lieferung für eine Fabrikationsanlage, die aus Waren besteht, die sämtlich zum selben Kapitel der Kombinierte Nomenklatur gehören.
Methode zur Ermittlung der Einwohnerzahl zu einem bestimmten Zeitpunkt anhand der Bevölkerungsentwicklung. Ausgehend von der Größe der Bevölkerung an einem bestimmten Tag — für gewöhnlich dem 1. Januar eines Kalenderjahrs t — werden die Geburten und Zuwanderer im Kalenderjahr t hinzugezählt und die Todesfälle und Auswanderer in diesem Jahr abgezogen. Das Ergebnis entspricht der Anzahl der Einwohner am 1. Januar des Kalenderjahrs t+1. Die in Volkszählungen erhobenen Daten bilden in der Regel die Grundlage für diese Methode.
Kompositversicherungsunternehmen sind Versicherungsunternehmen, die die selbständige Tätigkeit der Direktversicherung sowohl im Lebens- als auch im Schadenversicherungsgeschäft aufnehmen und ausüben.
Biologischer Prozeß, bei dem biologisch abbaubare Abfälle auf aerobem oder anaerobem Weg abgebaut werden.
Hergestellt durch teilweisen Entzug von Wasser aus Vollmilch, teilentrahmter Milch oder Magermilch.
Zu dieser Gruppe gehören Einrichtungen mit Beherbergungsbetrieb, die auf Kongresse, Konferenzen, Seminare, Berufsausbildung, Meditation, Klausur usw. spezialisiert sind. Die Beherbergung mit Übernachtung steht generell nur den Teilnehmern der Spezialveranstaltungen offen, die in der oder von der betreffenden Einrichtung angeboten werden.
Definition: Ein Kongress ist eine außerordentliche, nicht geschäftlich orientierte Zusammenkunft in allgemein regelmäßigen Abständen. Die aus verschiedenen Orten kommenden Teilnehmer treffen sich zu einer festgelegten Zeit an einem festgelegten Ort, um eine organisierte Tagung zu besuchen. Das Zusammenspiel zwischen den Teilnehmern ist multipersonal, interaktiv, diskussions- und wettbewerbsorientiert und wird häufig durch spezialisierte Dienste unterstützt. Erläuterungen: · Die Teilnehmer unterbrechen ihre übliche Tätigkeit und verlassen ihre gewohnte Umgebung (außer bei lokalen Teilnehmern), um eine multilaterale Zusammenkunft zu einem vorher festgelegten und angekündigten Thema zu besuchen. · Es können mehrere Organisationen oder ein einziger Berufsverband vertreten sein. · Über Präsentations- und Diskussionsbeiträge entscheiden Sponsor und Veranstalter. · Die Periodizität steht in der Regel fest. Sie kann mehrjährlich oder jährlich sein. · Konferenzen gelten als Kongresse, sofern es sich nicht um öffentliche Vorträge oder Regierungskonferenzen handelt. Konferenzen finden eher in kleinerem Rahmen, vor einem ausgewählten Teilnehmerkreis und ohne eine bestimmte Periodizität statt. Da die Grenzen zwischen Kongress und Privatkonferenz immer mehr verschwimmen, sollten beide zu einer Kategorie zusammengefasst werden. Demnach kann "Kongress" zur Bezeichnung sämtlicher Kongresse und Konferenzen dienen. Innerhalb dieser Kategorie lassen sich jedoch mehrere Teilkategorien unterscheiden.
Definition: Das Kongressdatum ist der Zeitpunkt des Jahres, an dem der Kongress stattfindet (normalerweise die Woche, in der der Kongress stattfindet). Erläuterungen: · Der Tag des Beginns und des Endes eines Kongresses gehen aus der namentlichen Eintragung der Teilnehmer hervor. Für Analysezwecke empfiehlt es sich jedoch, nicht einzelne Tage, sondern Wochen zu betrachten. Somit ist festzulegen, welche der 52 Wochen des Jahres als Woche der Durchführung des Kongresses gilt. Dies kann problematisch sein, wenn der Kongress sich über mehr als eine Kalenderwoche (Montag bis Sonntag) erstreckt. Bei zweiwöchigen Kongressen ist die Woche mit den Tagen zu wählen, an denen die Mehrzahl der Kongressveranstaltungen stattfindet. Bei Kongressen, die sich über mehr als zwei Wochen erstrecken, wird die mittlere Woche verwendet. · Findet ein Kongress an mindestens zwei verschiedenen Terminen desselben Jahres statt, sollte der Kongress in mehrere Kongresse aufgeteilt werden. Dadurch lässt sich die Erstellung von Statistiken am besten vereinfachen. Wird somit ein Kongress in zwei verschiedene Kongresse aufgeteilt, kann es auch zwei Kongressstätten, unterschiedliche Teilnehmerkreise, verschiedene Ausgaben usw. geben.
Definition: Die Dauer eines Kongresses ist die Zahl der Tage von der Eröffnungssitzung bis zur Schlusssitzung. Zusätzliche Tage für fakultative Exkursionen sind nicht inbegriffen. Kategorien: \ 1 Tag \ 2 Tage \ 3 Tage \ 4 Tage \ 5 Tage \ 6 Tage \ eine Woche \ andere Dauer
Definition: Kongressdienste umfassen sämtliche bei einem Kongress anfallende Betreuungsdienste im Zusammenhang mit der Organisation, der Kongressstätte, den Teilnehmern und dem allgemeinen Ablauf. Kategorien: \ Verwaltung und Organisation \ Vom Kongresszentrum erbrachte Dienste, die nicht in den Mietkosten enthalten sind \ Vermarktung \ Übersetzungsdienste \ Dolmetschdienste \ Hosts/Hostessen \ Begleitung/Betreuung (Gästeführer, Fahrer usw.) \ Öffentlichkeitsarbeit \ Parkplatzbetreuung \ Sicherheitsdienste \ Reinigungsdienste \ Catering \ Garderobenpersonal \ Technik \ Beförderung \ Blumenhändler Dabei kann nach der Verfügbarkeit der Kongressdienste (Variable 29.), der Zahl der beteiligten Mitarbeiter (Variable 29a.), den Kosten der Dienste (Variable 29b.) und nach den Bedingungen für die Bereitstellung der Dienste (Variable 29c.) gefragt werden.
Definition: Kongressdienstleister sind sämtliche Personen, die in der Kongressbetreuung tätig sind und vom Veranstalter sowie (gegebenenfalls) der beauftragten Firma durch namentliche Eintragung in ein zuvor angelegtes Register erkennbar als solche ausgewiesen sind. Erläuterungen: · Kongressdienstleister und andere nicht-offizielle Teilnehmer sollten registriert werden, und zwar vorzugsweise anhand der Listen, die die Veranstalter von den Dienstleistungserbringern anfordern, oder durch direkte namentliche Ausweisung. · Mitarbeiter von Kongressdienstleistern sollten andere Namensschilder als die offiziellen Teilnehmer tragen (z. B. in einer anderen Farbe). Außerdem sollten auf dem Namensschild auch die Firma und die zu erbringende Dienstleistung angegeben sein.
Kongresse und Konferenzen bilden einen Wirtschaftssektor, der sich durch die Konzentration von Menschen in Zeit und Raum in Form von multilateralen Zusammenkünften auszeichnet, die ein spezielles Fachwissen voraussetzen oder Spezialthemen behandeln. Hauptziel dieser, mit einer Vielzahl von sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Auswirkungen verbundenen Tätigkeit ist die Vermittlung, der Austausch und die Aktualisierung von Wissen. Es gibt jedoch auch andere Kongresse mit Schwerpunkt auf Freizeit- und nicht-wissenschaftlichen Themen, die zum Austausch von Erfahrungen und Lebensweisen beitragen. Wenn das Hauptziel dieser Tätigkeit ist, Menschen zusammenzubringen, so stellt der Tourismus das Umfeld für diese Tätigkeit dar. Alle Kongresse rufen Personenbewegungen, oft über große Entfernungen, hervor, und bringen ihre eigenen Fremdenverkehrsbedürfnisse mit sich, für die häufig ganz spezifische Bedingungen erfüllt sein müssen. Kongresse und Konferenzen (im Rahmen dieses Berichts auch zusammengefaßt unter dem Begriff "Tagungen" oder "Kongreßtätigkeit") werden inzwischen allgemein als Teil des beruflichen Reiseverkehrs anerkannt.
Aktuelle Seite: 2 / 5