Abkürzungen (2/3) - Gruppiert nach Anfangsbuchstabe "W.."

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Transaktionen derartiger Dienstleistungen zwischen Gebietsansässigen und Gebietsfremden umfassen die Planung, Umsetzung und Vermarktung von Werbestrategien durch Werbeagenturen, die Platzierung in den Medien einschließlich Kauf und Verkauf von Werbefläche, Messedienste von Messeveranstaltern, die Verkaufsförderung für Produkte im Ausland, Marktforschung, Telemarketing sowie Meinungsforschung im Ausland zu verschiedenen Themen.
Einige Reihen wie der Produktionsindex können auch eine Kalenderkomponente aufgrund der unterschiedlichen Zahl der Werktage in den einzelnen Monaten und der unterschiedlichen Strukturen eines Monats in verschiedenen Jahren aufweisen.
Beförderung von Gütern und Personen für eigene Zwecke mit eigenen oder gemieteten Fahrzeugen.
Auf der Ebene einer einzelnen homogenen Ware oder Dienstleistung ist der Wert gleich dem Preis je Mengeneinheit, multipliziert mit der Anzahl der Mengeneinheiten dieser Ware oder Dienstleistung. Im Gegensatz zum Preis ist der Wert unabhängig von der gewählten Mengeneinheit.
Der Wert der für den Eigenverbrauch produzierten Waren bezieht sich auf den Wert von Speisen und Getränken, die in ein und demselben Haushalt produziert und auch konsumiert werden. Er wird wie folgt berechnet: Marktwert der produzierten Waren abzüglich der für die Produktion getätigten Ausgaben. Der Wert von Speisen und Getränken wird erfasst, sofern er auf nationaler Ebene oder für eine bestimmte Gruppe von Haushalten signifikante Einkommenskomponente darstellt. Dieser Wert enthält nicht: - den Wert häuslicher Dienste, - die gesamte zum Verkauf bestimmte Produktion und sämtliche Entnahmen aus einem Unternehmen durch einen Selbständigen (diese Werte sind unter "Bruttogewinn oder -verlust aus selbständiger Tätigkeit in Form von Geldleistungen (einschließlich Lizenzgebühren)" (PY050G) erfasst).
Beim Finanzierungsleasing erwirbt der Leasingnehmer das Recht, ein dauerhaftes Wirtschaftsgut gegen eine Leasinggebühr für eine vorbestimmte längere Zeit zu nutzen. Wenn alle Risiken und Vorteile de facto, wenn auch nicht de jure, vom Leasinggeber auf den Leasingnehmer übergegangen sind, ist das Leasing ein Finanzierungsleasing. Beim Finanzierungsleasing deckt die Leasingperiode die gesamte oder überwiegende wirtschaftliche Lebensdauer des dauerhaften Wirtschaftsgutes ab. Am Ende der Leasingperiode hat der Leasingnehmer oft die Option, das Gut zum nominalen Wert zu erwerben. Die Rolle des Leasinggebers beschränkt sich weitestgehend auf die Finanzierung des Wirtschaftsgutes. Der zu verbuchende Wert entspricht dem Marktwert des Gutes, wenn es gekauft worden wäre. Dieser Wert ist prinzipiell im Vertrag genannt oder kann durch Addition der Teile der Raten, die die Kapitalrückzahlung abdecken, geschätzt werden. Der Teil der Raten, der den Zinszahlungen entspricht, wird nicht berücksichtigt. Der entsprechende Wert des Wirtschaftsgutes sollte zum Zeitpunkt der Lieferung des Gutes an den Leasingnehmer verbucht werden. Jährliche Mietzahlungen für Anlagen, die im Rahmen eines Finanzierungsleasing-Vertrages genutzt werden, gehören nicht zu dieser Position. Auch der Wert von Leasingobjekten, für die eine andere als die Finanzierungsleasing-Regelung gilt, sollte nicht unter dieser Position erfaßt werden.
Bei firmeninternen Transaktionen zwischen Filialen sind die tatsächlichen Transaktionswerte zu verwenden. Wenn diese allerdings stark von den Marktpreisen abweichen, sind sie durch geschätzte Marktpreisäquivalente zu ersetzen oder zumindest für Analysezwecke getrennt auszuweisen.
Ein Wertbereich ist eine Gruppe zulässiger Werte.
Siehe: Gewinn oder Verlust für das Jahr
Bei der Einfuhr ist der statistische Wert gleich dem Zollwert oder gleich einem Wert, der analog zum Zollwert bestimmt wird (z.B. bei der Einfuhr aus anderen Mitgliedstaaten) (cif). Bei der Ausfuhr ist der statistische Wert gleich dem Wert, den die Waren am ort und zum Zeitpunkt ihres Verbringens aus dem statistischen Erhebungsgebiet des Ausfuhrmitgliedstaates haben (fob). Der statistische Wert ist der an der nationalen Grenze berechnete Wert. Es handelt sich um einen FOB-Wert (frei an Bord) bei der Ausfuhr/Versendung und um einen CIF-Wert (Kosten, Versicherung, Fracht) bei der Einfuhr/beim Eingang: Er umfaßt daher nur die Nebenkosten (Fracht, Versicherung), die sich bei der Ausfuhr/Versendung auf die Wegstrecke beziehen, die auf dem Gebiet des Mitgliedstaats liegt, aus dem die Güter ausgeführt werden, und bei der Einfuhr/beim Eingang auf die Wegstrecke, die außerhalb des Gebietes des Mitgliedstaates liegt, in den die Güter eingeführt werden. Der statistische Wert beruht beim EU-Extrahandel im allgemeinen auf dem Zollwert (Der Zollwert umfaßt unter anderem nicht die Einfuhrzölle und andere innerhalb der Gemeinschaft mit der Einfuhr oder dem Verkauf der Waren verbundene Abgaben) oder beim EU-Intrahandel auf der für fiskalische Zwecke festzulegenden Besteuerungsgrundlage. Im Falle der Warenveredelung wird immer der Gesamtwert des Gutes vor und nach der Veredelung und nicht nur der Mehrwert verbucht.
Die Wertpapieranlagen des Euro-Währungsgebiets umfassen i) Dividendenwerte und ii) Schuldverschreibungen in Form von Anleihen und Geldmarktpapieren, sofern diese nicht unter der Position "Direktinvestitionen" oder "Währungsreserven" erfasst sind. Finanzderivate sowie Repos und Wertpapierkredite gehören nicht zu den Wertpapieranlagen. Die Position "Dividendenwerte" erfasst alle Instrumente, die Forderungen auf den Liquidationswert von Kapitalgesellschaften darstellen, nachdem die Forderungen aller Gläubiger befriedigt wurden. Aktien, Kapitalanteile, Vorzugsaktien, Beteiligungen und ähnliche Dokumente bezeichnen den Besitz von Dividendenwerten. Transaktionen in bzw. der Besitz von Anteilen an Investmentfonds werden hier ebenfalls erfasst. Anleihen sind begebene Wertpapiere mit einer Ursprungslaufzeit von mehr als einem Jahr, die dem Inhaber üblicherweise i) das uneingeschränkte Recht auf feste monetäre Einkünfte bzw. auf vertraglich festgelegte, variable monetäre Einkünfte (wobei die Zinszahlung unabhängig vom Gewinn des Schuldners ist), sowie ii) das uneingeschränkte Recht auf Rückzahlung eines festgelegten Betrags zu einem bestimmten Zeitpunkt verleihen. Im Unterschied zu Anleihen sind Geldmarktpapiere begebene Wertpapiere mit einer Ursprungslaufzeit von bis zu einem Jahr einschließlich. Im Allgemeinen verleihen sie dem Inhaber das uneingeschränkte Recht, zu einem bestimmten Zeitpunkt einen vereinbarten, festen Geldbetrag zu erhalten. In der Regel werden diese Instrumente mit einem Abschlag an organisierten Märkten gehandelt, wobei sich der Abschlag nach dem Zinssatz und der Restlaufzeit richtet. Dem Bericht der "Task Force on Portfolio Investment Data Collection Systems" folgten nationale Studien über die Durchführbarkeit der Datenerhebung auf der Basis von Einzelwertpapiermeldungen für das gesamte Euro-Währungsgebiet. Diese Studien wurden von den damals 15 Mitgliedstaaten der Europäischen Union durchgeführt und führten zu der Vereinbarung, mindestens vierteljährliche Bestandsangaben der Wertpapieranlagen des Euro-Währungsgebiets auf der Basis von Einzelwertpapiermeldungen zu erheben. Diese Vereinbarung enthält vier gültige Modelle für die Erstellung von Statistiken über Wertpapieranlagen. Für die Gliederung der Nettoverbindlichkeiten aus Wertpapieranlagen des Euro-Währungsgebiets nach Sektoren gelten dieselben Anforderungen bezüglich der Daten über den Auslandsvermögensstatus wie für die Zahlungsbilanzstromgrößen. Transaktionen in Wertpapieranlagen werden in der Zahlungsbilanz des Euro-Währungsgebiets erfasst, wenn der im Euro-Währungsgebiet ansässige Gläubiger oder Schuldner die Forderungen oder Verbindlichkeiten in seinen Büchern erfasst hat. Die Transaktionen werden zum tatsächlich gezahlten oder vereinnahmten Preis abzüglich Kosten und Provisionen erfasst. Bei verzinslichen Wertpapieren wird daher der seit der letzten Zinszahlung aufgelaufene Zins, bei abgezinsten Wertpapieren der seit der Ausgabe akkumulierte Zins eingeschlossen. Aufgelaufene Zinsen sind für die Kapitalbilanz der vierteljährlichen Zahlungsbilanzstatistik und des Auslandsvermögensstatus einzuschließen; in der monatlichen Zahlungsbilanzstatistik sollte ebenso vorgegangen werden: diese Erfassungen müssen in der vierteljährlichen (und monatlichen) Kapitalbilanz Gegenbuchungen in der jeweiligen Position „Erwerbs- und Vermögenseinkommen“ aufweisen.
Wertpapiere, bei denen es sich nicht um Anteilsrechte handelt und mit denen für ihre Inhaber der unbedingte Anspruch auf ein festes oder vertraglich vereinbartes variables regelmäßiges Geldeinkommen in Form von Zahlungen auf Kupons (Zinsen) und/oder auf Zahlung eines bestimmten Festbetrages zu einem oder mehreren festgelegten Zeitpunkten oder ab einem bei der Emission festgelegten Zeitpunkt verbunden ist.
Forderungen in der Form von Inhaberpapieren, die in der Regel begebbar sind und an Sekundärmärkten gehandelt werden oder am Markt verrechnet werden können und mit deren Besitz für die Inhaber keinerlei Eigentumsrecht an den institutionellen Einheiten verbunden ist, die die Papiere ausgeben. Unterschieden wird zwischen: a) Wertpapieren (ohne Anteilsrechte) und b) Finanzderivaten.
Wertpapierhändler, die als SFI klassifiziert werden, sind finanzielle Kapitalgesellschaften, die hauptsächlich folgende finanzielle Mittlertätigkeiten ausüben: - Wertpapierhandel für eigene Rechnung durch den Erwerb und die Veräußerung von Wertpapieren für Rechnung und Risiko des Intermediärs zum alleinigen Zweck des Erzielens einer Marge zwischen Erwerbsund Verkaufspreis, - Wertpapierhandel für eigene Rechnung über einen an der Börse oder sonstigen organisierten Märkten zugelassenen Finanzintermediär.
Ein Wertpapierpensionsgeschäft ist eine Vereinbarung, durch die eine institutionelle Einheit einer anderen Einheit Wertpapiere zu einem festgelegten Preis verkauft. Mit dem Verkauf verpflichtet sich die institutionelle Einheit, dieselben oder vergleichbare Wertpapiere zu einem späteren Zeitpunkt, der festliegt (in der Regel sehr kurzfristig, d. h. am nächsten Tag oder innerhalb von 24 Stunden) oder vom Käufer bestimmt werden kann, zu einem ebenfalls festgelegten Preis zurückzukaufen.
Produzierte Gegenstände, die nicht primär als Produktionsmittel oder für den Verbrauch erworben werden, sondern als Wertaufbewahrungsmittel dienen. Von ihnen wird erwartet, daß ihr realer Wert steigt bzw. zumindest nicht fällt und daß sie sich im Laufe der Zeit normalerweise nicht verschlechtern. Hierzu zählen Edelmetalle und Edelsteine, Antiquitäten und Kunstgegenstände sowie sonstige Wertsachen (Anhang 7.1: Definition der Aktiva und Passiva). Wertsachen sind nichtfinanzielle Vermögensgüter, die primär als Wertanlage dienen und nicht der Produktion oder dem Konsum und die normalerweise ihren physischen Wert erhalten (§ 3.125).
Bruttoleistung des Verkehrunternehmens abzüglich der Vorleistungen. Die Wertschöpfung der Inlandsproduktion aller Verkehrunternehmen eines Landes entspricht ihrem Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt dieses Landes. Anmerkung: Die Wertschöpfung wird hier natürlich in Marktpreisen ausgedrückt.
Die Wertschöpfung zu konstanten Preisen wird definiert als die Differenz zwischen dem Produktionswert zu konstanten Preisen und den Vorleistungen zu konstanten Preisen: Es gilt: VA = Σ P(0)Q(1) - Σ p(0)q(1) Dabei sind P und Q Preise und Mengen des Produktionswertes und p und q Vorleistungspreise und Vorleistungsmengen. Die theoretisch korrekte Methode zur Berechnung der Wertschöpfung in konstanten Preisen wird doppelte Deflationierung genannt, also die getrennte Deflationierung der beiden Ströme des Produktionskontos (Produktionswert und Vorleistungen) und die Bildung des Saldos dieser beiden umbewerteten Ströme.
Wertsteigerungsabgaben sind Vermögenabgaben anläßlich der Umwandlung von landwirtschaftlichen Flächen in Bauland oder Bauerwartungsland.
Wett-, Spiel- und Lotteriesteuern sind sämtliche Steuern, außer Steuern auf die entsprechenden Gewinne, die auf derartige Veranstaltungen erhoben werden, und zwar üblicherweise als Prozentsatz des Umsatzes des Veranstalters.
Die Fähigkeit von Unternehmen, Branchen, Regionen oder supranationalen Regionen, sich dem internationalen Wettbewerb zu stellen und dabei auf nachhaltiger Grundlage relativ hohe Faktoreinkommen zu erwirtschaften und eine relative hohe Faktorauslastung zu gewährleisten.
Tatsächliche Veränderungen von Temperatur, Niederschlag oder anderen Witterungsvariablen wirken sich direkt auf verschiedene ökonomische Zeitreihen wie beispielsweise zur Agrarproduktion, zum Bauwesen und zum Verkehr aus und haben folglich auch indirekte Auswirkungen auf andere Zeitreihen. Man könnte anführen, dass diese Klimafaktoren die echte saisonale Auswirkung darstellen, da sie auf die Bewegung der Erdachse im Jahresverlauf zurückzuführen sind, die wiederum zu den Jahreszeiten führt. Auch das Wetter kann wesentliche Auswirkungen haben.
Wassergehalt der fettfreien Käsemasse
Hier werden Angaben zum wichtigsten Markt für die Erzeugnisse des Unternehmens gemacht, der wie folgt klassifiziert wird: - lokaler or regionaler Markt; - nationaler Markt; - Europäische Union; - Weltmarkt.
Die Anpflanzung von Reben aufgrund eines Rechts auf Wiederbepflanzung.
Wald, der nach vollständigem oder teilweisem Holzeinschlag des Bestands oder Zerstörung durch , Feuer, Sturm o. Ä. zur Verjüngung vorbereitet wird oder sich bereits im Stadium der Wiederbewaldung durch Pflanzung, Saat oder natürliche Verjüngung befindet. Einschließlich Samenbaumbeständen.
Behandlung von Alkoholismus und Drogensucht, durch die den Abhängigen eine Resozialisierung und damit eine selbständige Lebensführung ermöglicht werden soll. Die Behandlung erfolgt normalerweise in Heimen oder speziellen Einrichtungen. Diese Definition wird in Fassungen 1996, 2008 und 2011 des Handbuches benutzt.
Siehe "Zuverlässigkeit [Agrarstatistik]"
Siehe: Käufe von Waren und Dienstleistungen zum Wiederverkauf
Unter diese Variable fällt der Umsatzanteil von Großhandelsunternehmen (Abteilung 51 der NACE Rev. 1), der aus Geschäften mit Einzelhändlern entsteht. Dieser Anteil entspricht dem herkömmlichen Muster Erzeuger - Großhändler - Einzelhändler - Verbraucher. Es ist zu beachten, daß dieser Anteil auf der Grundlage des Umsatzes aus Handel (Ankauf und Wiederverkauf) errechnet wird.
Unter Wiederverwendung sind alle Verfahren zu verstehen, durch die verbrauchte Produkte und Geräte (z. B. Elektro- und Elektronikgeräte) ober deren Bestandteile wieder für den ursprünglichen Zweck eingesetzt werden. Die direkte innerbetriebliche Wiederverwendung am Entstehungsort ist ausgeschlossen.
Wald und sonstige Flächen mit Bäumen und Sträuchern, die durch Wild oder Weidevieh geschädigt wurden. Einschließlich Weide- und Verbissschäden an jungen Pflanzen, die die Entstehung oder Verjüngung von Waldbeständen verhindern oder verzögern.
Dieser Code umfasst die kinetische Energie des Windes, die in Windkraftanlagen in elektrische Energie umgewandelt wird.
Weltorganisation für Geistiges Eigentum
Die Wirksamkeit einer Sicherung bezeichnet den Grad, mit dem die einem gesicherten Risiko zurechenbaren Änderungen des beizulegenden Zeitwertes oder der Cashflows des Grundgeschäfts durch Änderungen des beizulegenden Zeitwertes oder der Cashflows des Sicherungsinstruments kompensiert.
Stoffe, einschließlich Mikroorganismen, mit allgemeiner oder spezifischer Wirkung gegen Schadorganismen an Pflanzen, Pflanzenteilen oder Pflanzenerzeugnissen.
Der wirtschaftlich signifikante Preis eines Gutes wird im ESVG teilweise in Abhängigkeit von der institutionellen Einheit bzw. der örtlichen FE definiert, die das Gut produziert hat. Beispielsweise gilt vereinbarungsgemäß, dass die von Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit im Sektor private Haushalte für Dritte produzierten Güter stets zu wirtschaftlich signifikanten Preisen verkauft werden und folglich immer Marktproduktion sind. Der Produktionswert anderer institutioneller Einheiten wird nur dann zu wirtschaftlich signifikanten Preisen verkauft, wenn die Verkaufserlöse über die Hälfte der Produktionskosten decken (50 %-Kriterium).
Wirtschaftliche Bestandsgrößen sind Wertaufbewahrungsmittel, an denen institutionelle Einheiten individuelle oder kollektive Eigentumsrechte haben und aus deren Besitz oder Nutzung während eines bestimmten Zeitraums die Eigentümer wirtschaftliche Vorteile erzielen können. Wirtschaftliche Vorteile sind Primäreinkommen (Betriebsüberschuß bei Eigennutzung oder Vermögenseinkommen bei Übertragung des Nutzungsrechts auf Dritte) aus der Nutzung des Vermögenswertes und der Betrag, der bei einer Veräußerung oder Auflösung des Vermögenswertes realisiert werden kann, einschließlich der Umbewertungsgewinne. In der Vermögensbilanz nicht erfaßt werden: a) Humanvermögen; b) Naturvermögen, das nicht zu den wirtschaftlichen Vermögenswerten zählt (z. B. Luft, offene Meere); c) Eventualforderungen, bei denen es sich nicht um finanzielle Aktiva handelt. Es werden drei Gruppen von Aktiva unterschieden: a) produzierte nichtfinanzielle Aktiva (produzierte Vermögensgüter); b) nichtproduzierte nichtfinanzielle Aktiva (nichtproduzierte Vermögensgüter); c) finanzielle Aktiva (Forderungen).
Die wirtschaftliche Größe eines Betriebes wird anhand des gesamten Standarddeckungs-beitrags des Betriebes errechnet. Sie wird in Europäischen Größeneinheiten (EGE) angegeben; einer EGE liegt der Wert von 1 200 ECU des gesamten Standarddeckungsbeitrags des Betriebs zugrunde.
Die wirtschaftliche Betriebsgröße ist der gesamte Standarddeckungsbeitrag des betreffenden Betriebes für einen bestimmten Bezugszeitraum (z.B. Durchschnitt der Jahre 1979 bis 1981), angegeben in Europäischen Größeneinheiten (EGE). Eine EGE beträgt 1.000 ECU für alle Strukturerhebungen vor 1985. Für 1985 beträgt eine EGE 1.100 ECU. Für die späteren Bezugszeiträume sind es 1.200 ECU.
Wenn Transaktionen so aufgemacht sind, dass der rechtliche Anschein der wirtschaftlichen Realität (dem realen wirtschaftlichen Effekt der Transaktionen) widerspricht, ist in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der wirtschaftlichen Realität Vorrang einzuräumen. Ein gutes Beispiel ist die indirekte Privatisierung. Ein indirekter Verkauf finanzieller Aktiva hat auf die Konten des Sektors Staat in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen dieselben Auswirkungen wie ein direkter Verkauf und muss daher als finanzielle Transaktion gebucht werden. Der gleichen Logik folgend, heißt es im ESVG 1995: "Einige Transaktionen werden jedoch so abgewandelt, dass die ihnen zugrundeliegenden wirtschaftlichen Beziehungen deutlicher erkennbar sind". (Mögliche Konsequenzen: Umleitung von Transaktionen, Aufteilung von Einheiten usw.).
Die wirtschaftliche Produktion ist eine unter der Kontrolle und Verantwortung einer institutionellen Einheit stattfindende Tätigkeit, bei der Arbeit, Kapital, Waren und Dienstleistungen zur Produktion von Waren oder Dienstleistungen eingesetzt werden.
Wirtschaftliche Werte sind Wertaufbewahrungsmittel, an denen institutionelle Einheiten individuelle oder kollektive Eigentumsrechte haben und aus deren Besitz oder Nutzung während eines bestimmten Zeitraums die Eigentümer wirtschaftliche Vorteile erzielen können (wirtschaftliche Vorteile sind Primäreinkommen aus der Nutzung des Vermögenswertes und der Betrag, der bei einer Veräußerung oder Auflösung des Vermögenswertes realisiert werden kann, einschließlich der Umbewertungsgewinne).
Wirtschaftliche Ströme sind Ausdruck der Schaffung, der Umwandlung, des Austauschs, der Übertragung oder der Auflösung eines wirtschaftlichen Wertes. Sie implizieren Veränderungen des Volumens, der Zusammensetzung oder des Wertes der Aktiva und Passiva einer institutionellen Einheit.
Das Recht eines Steuerpflichtigen, die Vorteile aus der wirtschaftlichen Nutzung eines Schiffs, Luftfahrzeugs oder Raumflugkörper im Gegenzug zur Übernahme der damit verbundenen Risiken zu beanspruchen.
Wirtschaftliches Veralten ist der auf Veralten zurückzuführende Rückgang des Wertes eines Anlagegutes, den der Käufer beim Erwerb des Anlagegutes erwartet hat. "Wirtschaftliches Veralten" ist ein Synonym für "vorhersehbares Veralten"; es wird durch die Abschreibungen gemessen.
In der Unternehmensstatistik gibt es für den Begriff "Wirtschaftsbereich" wegen seines sehr unterschiedlichen Gebrauchs keine harmonisierte Definition. "Wirtschaftsbereich" wird häufig als Synonym für "Tätigkeit", "Tätigkeitssektor" oder "Wirtschaftszweig" gebraucht. Der Begriff geht jedoch über den des Tätigkeitssektors hinaus, denn er kann sich auf eine Grundgesamtheit beziehen, der als Beobachtungseinheit nicht das Unternehmen oder die örtliche Einheit zugrunde liegt, sondern die fachliche Einheit (FE) oder die örtliche FE. "Wirtschaftsbereich" sollte keinesfalls mit "Produktionsbereich" verwechselt werden, denn dieser Begriff basiert auf der homogenen Produktionseinheit (HPE) oder der örtlichen HPE. Im Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) wird der Begriff "Wirtschaftsbereich" wie folgt definiert: Er umfaßt eine Gruppe örtliche FE, die gleiche oder ähnliche Tätigkeiten ausüben. Auf der tiefsten Gliederungsstufe umfaßt ein Wirtschaftsbereich alle örtlichen FE, die einer (vierstelligen) Klasse der NACE Rev. 1 angehören und demnach die Tätigkeiten ausüben, die zu der entsprechenden NACE-Position gehören. Wirtschaftsbereiche umfassen sowohl örtliche FE, die marktbestimmte Waren und Dienstleistungen produzieren, als auch örtliche FE, die nichtmarktbestimmte Waren und Dienstleistungen produzieren. Definitionsgemäß umfaßt ein Wirtschaftsbereich eine Gruppe örtlicher FE, die die gleiche Art von Produktionstätigkeit ausüben, unabhängig davon, ob die institutionellen Einheiten, denen sie angehören, Marktproduzenten oder Nichtmarktproduzenten sind.
Eine Wirtschaftsbereich/Wirtschaftsbereich-Tabelle ist eine symmetrische Input-Output-Tabelle, bei der die Wirtschaftsbereiche die Dimension sowohl der Zeilen als auch der Spalten sind. Daher zeigt eine solche Tabelle, welcher Wirtschaftszweig die Produktion welches anderen Wirtschaftszweigs einsetzt.
Die Wirtschaftsbereichs-(Produzenten-)Technologie ist eine der beiden Arten von Technologieannahmen, die zur Umwandlung von Aufkommens-und-Verwendungstabellen in symmetrische Input-Output-Tabellen herangezogen werden. Sie geht davon aus, dass alle von einem Wirtschaftsbereich hergestellten Güter mit der gleichen Inputstruktur produziert werden.
Definition von 2006 Das Wirtschaftsgebiet umfasst: - das von einem Staat verwaltete geografische Gebiet, auf dem sich Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital frei bewegen können; - Zollfreigebiete, Zollfreilager und Fabriken unter Zollaufsicht; - den Luftraum, die Hoheitsgewässer und den Festlandsockel unterhalb von internationalen Gewässern, über den das betreffende Land Hoheitsrechte besitzt; - territoriale Exklaven, d. h. Gebietsteile der übrigen Welt, die aufgrund internationaler Verträge oder zwischenstaatlicher Vereinbarungen von inländischen staatlichen Stellen (Botschaften, Konsulate, Militär- und Forschungsbasen usw.) genutzt werden; - Bodenschätze in internationalen Gewässern außerhalb des zum betreffenden Land gehörenden Festlandsockels, die von Einheiten ausgebeutet werden, die in dem oben definierten Gebiet ansässig sind. Das Wirtschaftsgebiet umfasst nicht: - exterritoriale Enklaven (d. h. die von staatlichen Stellen eines anderen Landes, von Institutionen der Europäischen Union oder von internationalen Organisationen im Rahmen internationaler Verträge oder zwischenstaatlicher Vereinbarungen genutzten Teile des geografischen Gebiets des betreffenden Landes). - Diese Definition folgt dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 1995, Ziffern 2.05 und 2.06. Die Abgrenzung zwischen Inlands- und Auslandsmarkt erfolgt für die Zwecke der Konjunkturstatistik gemäß dem Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten. Diese Definition kann in Zukunft überarbeitet werden, um der europäischen und/oder monetären Integration und den entsprechenden Verordnungen Rechnung zu tragen.
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