Definition: Rundholzerzeugung

Forstwirtschaft

Die Rundholzerzeugung (hier gleichbedeutend mit «Holzeinschlag (netto)» verwendet) umfaßt sämtliche Holzmassen von Bäumen, die innerhalb einer besimmten Periode gefällt und vom Fällort und fortgeführt wurden, egal ob sie aus Waldbeständen, sonstigen Holzflächen oder Baumbeständen außerhalb von Wald stammen. Zur Darstellung im Rahmen der Einschlagstatistik wird Rundholz in zwei Hauptkategorien eingeteilt: Industrierundholz und Brennholz. Diese werden weiter nach Nadelholz- und Laubholz gegliedert. Industrierundholz enthält die folgenden Unterpositionen : Stammholz, Faserholz und anderes Industrierundholz. Die Zuordnung zu diesen Kategorien wird durch den Verwendungszweck besimmt. Stammholz wird zur Erzeugung von Schnittholz (einschließlich Bahnschwellen) und Furnieren eingesetzt. Faserholz ist Rohholz, das
zur Herstellung von Zellstoff, Span- und Faserplatten verwendet wird. Brennholz ist eine Form des Rohholzes, die (aus Stämmen oder Ästen gewonnen) der Energieerzeugung dient, also zum Kochen, Heizen oder zur Krafterzeugung.
Quelle:
Agrarstatistik - Vierteljahresbulletin, 1989-1999, 4/2000, p.125
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