Definition: Rekultivierung

Bodenbedeckung/Bodennutzung

Ein Ablauf, bei dem bisher erschlossene Gebiete wieder in offenes Land umgewandelt werden (z. B. Rekultivierung von Abbauflächen).

Diese Prozesse können in Bezug auf die Ausrichtung (Umwandlung oder Modifikation), Ausmaß (Größe der Veränderung) und Geschwindigkeit (Tempo der Veränderung) weiter kategorisiert werden.
Zu beachten ist, dass der zusätzliche Nutzen der Angaben über Bedeckungs- und Nutzungsänderungen sowie der Ermittlung der ablaufenden Prozesse und Indikatoren von der thematischen und räumlichen Detailliertheit der Bedeckungs- und Nutzungsinformationen stark abhängt. Es muss darauf hingewiesen werden, dass Angaben zur Bodenbedeckung und -nutzung im Allgemeinen quantitative Informationen liefern (z. B. Bedeckungs-/Nutzungskategorien, Flächenschätzungen). Zusätzliche Aussagen zu qualitativen Merkmalen (z. B. landwirtschaftliche Praxis, ökologischer Wert) sind zur ausreichenden Beschreibung der damit zusammenhängenden Prozesse erforderlich. 
Dies betrifft auch die Analyse der Antriebskräfte, die einer Veränderung der Bodenbedeckung und ?nutzung zugrunde liegen, zum Beispiel wirtschaftliche, politische, gesellschaftliche, umweltbezogene und andere Kräfte. Da diese vielfältig sind und in Wechselwirkung zueinander stehen, ist ihre Analyse äußerst komplex.
Quelle:
Eurostat, "Handbuch zu den Konzepten der Informationssysteme für Bodenbedeckung und -nutzung (Ausgabe 2000)", Amt für amtliche Veröffentlichungen der europäischen Gemeinschaften, Luxembourg, 2001
Erstellt:
Letztes Update:

Suchbox

Suchen