Definition: Landfläche

Bevölkerungsstatistik

Es wird empfohlen, die statistische Definition der Grundfläche zu vereinheitlichen und das Landflächenkonzept als Flächenkonzept, unter Ausschluss von Seen, Flüssen und des küstennahen Meeres zu verwenden. Bergregionen, Gletscher, Wälder, Feuchtgebiete und andere mehr oder weniger unbewohnbare Gebiete sollten in die Landfläche mit aufgenommen werden.

Es wird empfohlen, Seen oberhalb einer gewissen Grenze von der Landfläche auszunehmen. Die Grenze kann aus praktischen Erwägungen national definiert werden. Es muss nur sichergestellt sein, dass diese Grenze sehr niedrig liegt (ein Hektar kann als Richtwert betrachtet werden). Es wird keinen großen Einfluss auf die Vergleichbarkeit der Flächen haben, wenn die verbleibenden kleineren Seen als Land klassifiziert werden. Es wird jedoch vorgeschlagen, Inseln in Seen in die Landfläche einzubeziehen. Flüsse sollten normalerweise von der Landfläche ausgenommen werden, wenn ihre Breite eine Schwelle von etwa 20 m übersteigt; aufgrund des schmalen Profils von Flüssen ist es jedoch von geringerer Bedeutung, dass alle Mitgliedstaaten dieser Empfehlung folgen. Die Definition der Flussbreite (Flussufer) bleibt den Mitgliedstaaten überlassen, sollte aber im Prinzip zur Definition von Seeufern äquivalent sein (mittlerer Wasserstand). Wasserspeicher sollten als Seen behandelt werden, und die Definition ihrer Ausdehnung sollte ihrer maximalen Füllung entsprechen.
Quelle:
Empfehlungen zur Festlegung eines einheitlichen Verfahrens für die Berechnung der Fläche von Gebietseinheiten, Ausgabe 1999
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