Definition: Herkömmliche Wohnungen

Bevölkerungsstatistik

Unter herkömmlicher Wohnung wird im allgemeinen ein Zimmer oder Zimmerkomplex und seine Nebenräume (Diele, Flure usw.) in einem dauerhaften Gebäude oder einem architektonisch gesonderten Teil dieses Gebäudes verstanden, das dazu bestimmt ist, einem privaten Haushalt während des ganzen Jahres als Wohnraum zu dienen, und zum Zeitpunkt der Zählung nicht vollständig zu Nichtwohnzwecken genutzt wird. Sie muß einen eigenen Eingang, der direkt, über den Garten, ein Grundstück, eine Straße oder einen gemeinsamen Durchgangsweg im Gebäude (Treppe, Gang, Galerie usw.) den Zutritt erlaubt, nicht aber unbedingt ein ausschließlich den Bewohnern vorbehaltenes Badezimmer oder WC aufweisen.
Die in Haushalten in herkömmlichen Wohnungen lebenden Personen werden zur Beschreibung der Nutzung der Wohnung weiter aufgeschlüsselt. Drei Möglichkeiten sind vorgesehen: 
a) Selbstgenutztes Wohneigentum: Haushalte, von denen ein Mitglied der Eigentümer der Wohnungseinheit ist. Haushalte, die in der Wohnungseinheit, in der sie leben, eine Hypothek abbezahlen oder ihre Wohnungseinheit im Laufe der Zeit durch eine andere finanzielle Vereinbarung erwerben, sind als selbstgenutztes Wohnungseigentum zu führen.
b) Mieter: Haushalte, von denen ein Mitglied Hauptmieter der gesamten oder eines Teils der Wohnungseinheit oder ein Untermieter eines selbstnutzenden Wohnungseigentümers oder Hauptmieters ist.
c) Sonstige Form der Wohnungsnutzung: Haushalte, die eine Wohnungseinheit ganz oder teilweise in einer anderen Form der Wohnungsnutzung bewohnen.
Quelle:
Eurostat, "Leitlinien und Tabellenprogramm für das gemeinschaftliche Programm der Volks- und Wohnungszählungen im Jahre 2001, Vol. 2: Tabellenprogramm", Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften, Luxemburg, 1999
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