Definition: Konto der sekundären Einkommensverteilung

ESVG 1995

Das Konto der sekundären Einkommensverteilung (Ausgabenkonzept) zeigt, wie das von einem institutionellen Sektor per saldo empfangene Primäreinkommen durch Umverteilungsvorgänge, wie Einkommen- und Vermögensteuern usw., Sozialbeiträge und -leistungen (außer sozialen Sachleistungen) und sonstige laufende Transfers, gebildet wird. 

Der Saldo des Kontos der sekundären Einkommensverteilung (Ausgabenkonzept) ist das verfügbare Einkommen (Ausgabenkonzept) als das Ergebnis laufender Transaktionen. Vermögenstransfers, reale Umbewertungsgewinne/-verluste und die Auswirkungen von Ereignissen wie Naturkatastrophen sind in ihm nicht berücksichtigt.
Quelle:
Eurostat, "Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen - ESVG 1995", Amt für amtliche Veröffentlichungen der europäischen Gemeinschaften, Luxembourg, 1996
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