Definition: InformationsNetz Landwirtschaftlicher Buchführungen (INLB)

Landwirtschaft

Das InformationsNetz Landwirtschaftlicher Buchführungen (INLB) ist ein Instrument, mit dessen Hilfe das Einkommen landwirtschaftlicher Betriebe und die Auswirkungen der Gemeinsamen Agrarpolitik bewertet werden können.

Der Zweck des Informationsetzes besteht in der Sammlung von Buchführungsdaten landwirtschaftlicher Betriebe zur Feststellung der Einkommen und zur Analyse ihrer betriebswirtschaftlichen Verhältnisse.

Das Konzept des INLB stammt aus dem Jahre 1965. Es besteht aus einer Erhebung, die von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union durchgeführt wird. Die in der Union für die Durchführung des INLB verantwortlichen Dienststellen sammeln jährlich Buchführungsdaten aus einer Stichprobe der in der Europäischen Union ansässigen landwirtschaftlichen Betriebe. Abgeleitet von nationalen Erhebungen stellt das INLB die einzige Quelle mikroökonomischer Daten dar, die harmonisiert sind, d. h. die Buchhaltungsgrundsätze sind in allen Ländern gleich. Das INLB repräsentiert landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe der Union. Die Betriebe werden auf der Grundlage eines Stichprobenplans, der für jedes Gebiet in der Union erstellt wird, für die Teilnahme an der Erhebung ausgewählt. Die Erhebung erfaßt jedoch nicht alle landwirtschaftlichen Betriebe in der Union, d. h. es wird die Gesamtheit jener landwirtschaftlichen Betriebe abgedeckt, die aufgrund ihrer Größe als landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe betrachtet werden können. Mit der angewendeten Methodik wird versucht, repräsentative Daten im Hinblick auf die drei Dimensionen Gebiet, wirtschaftliche Betriebsgröße und betriebswirtschaftliche Ausrichtung zu liefern.
Quelle:
Europäische Kommission, Internetseite der Generaldirektion „Landwirtschaft“
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