Definition: Koordination der Stichproben

Statistisches Konzept

Die Vergrößerung der Stichprobenüberlappung bei bestimmten Erhebungen anstelle einer getrennten Ziehung der Stichproben wird als positive Koordination bezeichnet. Auf eine positive Koordination wird häufig bei zeitlich wiederholten Erhebungen (Panelerhebungen) zurückgegriffen, um die Genauigkeit von Statistiken zu erhöhen, die auf korrelierten Variablen aus zwei Erhebungen beruhen. Die Verkleinerung der Überlappung zwischen Stichproben bei verschiedenen Erhebungen wird als negative Koordination bezeichnet. Eine negative Koordination wird angewandt, um die Antwortlast gleichmäßiger auf die Meldeeinheiten aufzuteilen, wenn Statistiken aus Erhebungen nicht zusammen benutzt werden bzw. nicht korreliert sind.
Quelle:
Doc. Eurostat/A4/Quality/97/Business Statistics/Structural/Glossary. Literaturhinweise: i) Lessler, J.T. und Kalsbeek, W.D. (1992), "Non Sampling Error in Survey", New York: John Wiley, ii) US Department of Commerce (1978), "Glossary of Non Sampling Error Terms: An Illustration of a Semantic Problem in Statistics", Statistical Policy Working Paper 4, Office of Federal Statistical Policy Standards.
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