Definition: Vorratsveränderungen bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen aus der Produktion der Einheit

Unternehmensstrukturstatistik

Unter diese Variable werden die zwischen dem ersten und dem letzten Tag des Berichtszeitraums eingetretene Veränderungen des Werts der Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, die von der Einheit produziert, jedoch nicht verkauft wurden, erfaßt.

Dazu zählen unfertige Erzeugnisse, die der Einheit gehören, auch wenn sie im Besitz Dritter sind. Nicht unter diese Position fallen Erzeugnisse, die sich im Besitz der Einheit befinden, jedoch Dritten gehören.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Herstellungskosten vor Vornahme der Wertberichtigungen (wie z.B. Abschreibung).

Vorratsveränderungen im Zusammenhang mit der Produktion (positive oder negative) können sehr große Ausmaße annehmen, wenn der Produktionszyklus länger als ein Jahr ist (Schiffbau, Konstruktion usw.). Bei einer ganzen Reihe von Tätigkeiten sind sie jedoch zu vernachlässigen oder treten gar nicht auf.
Quelle:
Definitionen der Merkmale der strukturellen Unternehmensstatistik (13 21 3) und Eurostat.
Erstellt:
Letztes Update:

Suchbox

Suchen