Definition: Getreide

Landwirtschaft

Getreide sind Krautpflanzen der Familie der Gräser (einzige Ausnahme ist der Buchweizen), die hauptsächlich für ihr Korn kultiviert werden. Die Menge an Getreide, das mit Trockengemüse vermischt wird, wird in den Bilanzen "Trockengemüse" erfaßt.

Getreide (als Korn) wird hauptsächlich für die Ernährung der Menschen und als Tierfutter verwendet. Es wird ebenfalls für die Herstellung von Getränken und gewerblichen Produkten verwendet (zum Beispiel Klebstoffe und Stärke). 

Die Lagerung erfolgt in Form von Korn und in geringerem Umfang in Form von weiterverarbeiteten Produkten (insbesondere Produkte der ersten Verarbeitungsstufe). Der Handelsverkehr erfolgt hauptsächlich in Form von Korn. Der Markt der von Getreide abgeleiteten Produkte der zweiten Verarbeitungsstufe ist im allgemeinen ein anderer Markt als der des Getreides selbst. Das gilt besonders für die Produkte, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind. 

In den Versorgungsbilanzen "Getreide" werden sowohl Korn (Rohstoff) als auch die vom Korn abgeleiteten Produkte (erste und zweite Verarbeitungsstufe) berücksichtigt.
Quelle:
Leitfaden (wird überarbeitet) für die Erstellung der Versorgungsbilanzen -Getreide -, Dok. E/V/002 DE rev. 1, p.2 Verordnung (EWG) Nr. 837/90 des Rates vom 26. Maerz 1990 ueber die von den Mitgliedstaaten zu liefernden statistischen Informationen ueber die Getreideerzeugung
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