Definition: Verkaufsformen

Handel

Die Verkaufsformen der dem Unternehmen angehörigen örtlichen Einheit(en) lassen sich einer oder mehreren vorgeschlagenen Rubriken zuordnen:
- Handel in Ladengeschäften
- Handel an festen Marktständen
- Nicht ortsgebundener Handel
- Versandhandel
- Andere Handelsformen
Die Ladengeschäfte werden definiert als ortsfeste Verkaufsräume, die vom Kunden zum Einkauf aufgesucht werden.
Handel an festen Marktständen erfolgt an einem ständigen Verkaufsstand auf einem öffentlichen Platz; der Verkaufsraum wird vom Kunden in der Regel nicht betreten. 
Nicht ortsgebundener Handel ist eine Form des Einzelhandels, die durch die Mobilität der Verkaufsstellen gekennzeichnet ist (z.B. Markthandel, Reisegewerbe, Straßenhandel, Hausierhandel).
Ambulanter oder Straßenhandel wird betrieben, wenn der Händler seine Ware an Passanten auf der Straße verkauft; Hausierhandel wird betrieben, wenn sich der Händler mit seinem gesamten Warensortiment von Haus zu Haus begibt. Beim "Haustürverkauf" begibt sich der Händler direkt zur Wohnung eines potentiellen Kunden.
Der Versandhandel wird definiert als Einzelhandel nach NACE Rev. 1, Klasse 52.61 (47.91 in NACE Rev. 2).
Der Vertriebshandel ist eine Betriebsform des Einzelhandels, bei der die Ware über Kataloge, Prospekte, Werbung in Presse, Rundfunk und Fernsehen oder über Vertreter angeboten und nach Bestellung dem Käufer auf dem Postweg oder anderweitig geliefert wird. Diese Verkaufsform wird praktiziert von Erzeugern (Direktvertrieb), von ausschließlich oder fast ausschließlich damit befaßten Einzelhandelsunternehmen (Versandhäusern) wie auch von Unternehmen, die diese Form zusätzlich zum Direktverkauf über spezielle Abteilungen (Bestellbüros, Versandabteilungen u.ä.) betreiben. Weiterhin kann unterschieden werden zwischen Versandhäusern mit sehr breitem Sortiment (Universalversender) oder sehr schmalem Sortiment (Spezialversender).
Die anderen Handelsformen bestehen vorwiegend aus Verkaufsautomaten.
Quelle:
Eurostat
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