Definition: Subventionen an öffentliche Kapital- oder Quasi-Kapitalgesellschaften

SNA 1993

Subventionen an öffentliche Kapital- oder Quasi-Kapitalgesellschaften sind regelmäßige Transfers, die an öffentliche Kapital- oder Quasi-Kapitalgesellschaften geleistet werden, um anhaltende Verluste - d. h. negative Betriebsüberschüsse - aus deren Produktionstätigkeit auszugleichen, die darauf zurückzuführen sind, dass die von diesen Gesellschaften verlangten Preise aufgrund einer bewussten staatlichen Wirtschafts- oder Sozialpolitik unter deren durchschnittlichen Produktionskosten liegen. Diese Subventionen werden vereinbarungsgemäß als Gütersubventionen behandelt.
Quelle:
Vereinte Nationen, "System of National Accounts (SNA) 1993", § 7.78, Vereinte Nationen, New York, 1993
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