Definition: Schutzwald/Wildnisgebiete

Forstwirtschaft

Aus wissenschaftlichen Gründen oder zur Erhaltung des ursprünglichen Naturzustands eingerichtete Schutzgebiete, die besondere Ökosysteme, Eigenheiten und/oder Pflanzen- und Tierarten von nationaler wissenschaftlicher Bedeutung aufweisen oder für bestimmte Naturräume typisch sind. Häufig beherbergen sie gefährdete Ökosysteme oder Lebensformen, weisen eine besondere biologische oder geologische Vielfalt auf oder sind für den Erhalt genetischer Ressourcen wichtig. Der Öffentlichkeit sind sie im Allgemeinen nicht zugänglich. So können natürliche Prozesse ohne direkte Einwirkung des Menschen, ohne Touristen und Erholungssuchende ablaufen.  Zu ökologischen Prozessen gehören auch solche Naturereignisse, die das ökologische System oder physiografische Eigenheiten verändern, wie auf natürliche Weise entstehende Brände, natürliche Sukzession, Insektenbefall oder der Ausbruch von Krankheiten, Stürme, Erdbeben und Ähnliches, nicht jedoch anthropogene Störungen.
Quelle:
Begriffe und Definitionen - UN-ECE/FAO- Weltwalderhebung in den gemäßigten und nördlichen Klimazonen 2000, Vereinte Nationen, Juli 1997
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