Definition: Petrolkoks

Energie

Verordnung (EG) Nr. 1099/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2008 über die Energiestatistik

Petrolkoks ist ein schwarzes festes Nebenprodukt, das vor allem beim Cracken und Verkoken von Mineralöl-Halbfertigerzeugnissen, Rückständen aus der Vakuumdestillation und bei der Herstellung von Teer und Teerpechen mit verzögerter Verkokung oder nach dem Fließkoksverfahren anfällt. Er besteht hauptsächlich (zu 90 bis 95 %) aus Kohlenstoff und hat einen geringen Aschegehalt. Er wird in der Stahlindustrie als Einsatzmaterial in Koksöfen verwendet, aber auch zu Heizzwecken, für die Elektrodenherstellung und zur Herstellung von Chemikalien. Die wichtigsten Formen sind Grünkoks und kalzinierter Koks.

Umfasst auch "Katalysatorkoks", der sich während der Raffinierprozesse auf dem Katalysator ablagert. Dieser Koks kann nicht zurückgewonnen werden und wird in der Regel als Raffineriebrennstoff verwendet.

Joint IEA/ESTAT/UN annual questionnaire on oil

Petrolkoks ist ein schwarzes festes Nebenprodukt, das vor allem beim Cracken und Verkoken von Mineralöl-Halbfertigerzeugnissen, Rückständen aus der Vakuumdestillation, Teer und Teerpechen mit verzögerter Verkokung oder mit dem Fließkoksverfahren anfällt. Er besteht vor allem (zu 90 bis 95 %) aus Kohlenstoff und hat einen geringen Aschegehalt. Petrolkoks wird in der Stahlindustrie als Feedstock in Koksöfen verwendet, aber auch zu Heizzwecken, für die Elektrodenfertigung und für die Produktion von Chemikalien. Dieser Code umfasst auch den "Katalysatorkoks", der sich während der Raffinierprozesse auf dem Katalysator ablagert und der in der Regel nicht zurückgewonnen werden kann, sondern als Raffineriebrennstoff verbrannt wird.
Quelle:
Verordnung (EG) Nr. 1099/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2008 über die Energiestatistik
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