Definition: Perturbationsbasierte Methoden

Statistisches Konzept

Bei perturbationsbasierten Methoden werden die Daten vor der Veröffentlichung durch Einführung eines Fehlerelements aus Gründen der Geheimhaltung absichtlich gefälscht. Dieser Fehler kann entweder nach Abschluß der Tabelle in die Zellenwerte eingeführt werden, d. h. in den Datenoutput (Output-Perturbation), oder in die ursprünglichen Daten auf Mikroebene, d. h. in den Input für die zu erstellenden Tabellen. Diese Methode bezeichnet man als Datenperturbation, da der Begriff Input-Perturbation nicht gebräuchlich ist. 
Folgende Methoden sind möglich:
- Rundung;
- Zufallsperturbation;
- Offenlegungskontrollmethoden für auf Makrostatistiken angewandte Mikrostatistiken.
Quelle:
Manual on disclosure control methods, Eurostat 1996, S. 15
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