Definition: Aufgelaufene Zinsen und Umbewertungsgewinne

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen

Werden Anleihen (einschließlich gering verzinster und Null-Kupon-Anleihen) mit einem Agio oder Disagio ausgegeben, so wird die Differenz zwischen dem Ausgabe- und dem Rückkaufwert als Zins gebucht, den der Emittent während der Laufzeit periodengerecht an den Käufer zahlen muss. Dieser Zinsbestandteil kommt zum Nominalzins der Anleihe (Kuponzins) hinzu. Die auf eine Periode entfallenden Zinsen werden im Finanzierungskonto sofort wieder in die Anleihe reinvestiert.
Quelle:
Handbuch zum ESVG 1995: Defizit und Schuldenstand des Staates, Ausgabe 2002, Eurostat, Kapitel III.3 Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen - ESVG 1995 [6.52]
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