Definition: Immaterielle Investitionen

FuE - Oslo Handbuch

Immaterielle Investitionen umfassen alle laufenden Aufwendungen für die Entwicklungsarbeit eines Unternehmens, bei denen erwartet wird, dass sie über einen längeren Zeitraum als das Jahr, in dem sie getätigt werden, einen Ertrag abwerfen. Es gibt keine Standarddefinition, allerdings wird in der Regel davon ausgegangen, dass immaterielle Investitionen neben den laufenden FuE-Aufwendungen auch Aufwendungen für nicht-routinemäßige Werbung, Ausbildung und Software sowie einige ähnliche Posten umfassen. Dazu zählen laufende Aufwendungen für TPP-Innovationen, aber auch andere Elemente, die nicht Teil der laufenden Aufwendungen für TPP-Innovationen sind (z. B. sämtliche Ausbildungs- und Marketingaufwendungen des Unternehmens im Allgemeinen, nicht nur die Ausbildungs- und Marketingaufwendungen im Zusammenhang mit der Einführung technologisch neuer Produkte oder Prozesse). Nicht dazu zählen immaterielle Investitionen wie Investitionsausgaben für TPP-Innovationen, die Investitionsausgaben für FuE wie die Anschaffung neuer Maschinen und Geräte im Zusammenhang mit TPP-Innovationen umfassen.
Quelle:
The measurement of scientific and technological activities, Oslo Manual - OECD/Eurostat, 1996
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