Definition: Geothermische Energie

Energie

Verordnung (EG) Nr. 1099/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2008 über die Energiestatistik:

Energie in Form der von der Erdkruste abgestrahlten Wärme, gewöhnlich in Form von heißem Wasser oder Dampf genutzt. Diese Energieerzeugung entspricht dem Enthalpieunterschied zwischen dem in der Förderbohrung gewonnenen und dem in der Injektionsbohrung in den Untergrund zurückgepumpten Fluidum. Erdwärme wird in geologisch geeigneten Vorkommen erschlossen: 

- Nutzung zur Stromerzeugung mit Trockendampf oder mit Sole mit hoher Enthalpie nach der Verdampfung,
- direkte Nutzung zur Bereitstellung von Fernwärme sowie für Heizzwecke in der Landwirtschaft usw.

Joint IEA/ESTAT/UN annual questionnaire on renewables and wastes:

Geothermische Energie ist die gewöhnlich in Form von heißem Wasser oder Dampf aus dem Erdinnern austretende, als Wärme verfügbare Energie. Sie wird an geeigneten Standorten zur Elektrizitätserzeugung verwendet, wobei Trockendampf oder Sole mit hoher Enthalpie direkt oder nach Flashing als Wärme für Fernheizung, landwirtschaftliche Zwecke usw. verwendet wird.
Quelle:
Verordnung (EG) Nr. 1099/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2008 über die Energiestatistik
Erstellt:
Letztes Update:

Suchbox

Suchen