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Drogentest bestätigt Verdacht

2017-05-05 15:06:28

Am 3. Mai 2017 führten Lübecker Zollbeamte des Hauptzollamts Kiel auf der Autobahn 1 verdachtsunabhängige Kontrollen durch. Ein besonderer Schwerpunkt der Kontrolle war das Auffinden von hochsteuerbaren Waren, wie Zigaretten und Alkohol, und insbesondere von Rauschgift der unterschiedlichsten Sorten.

Gegen 17:15 Uhr geriet auf dem Rastplatz Buddikate ein 45-jähriger deutscher Staatsangehöriger in die Zollkontrolle. Die Frage nach mitgeführten verbotenen Gegenständen und Waren verneinte der Fahrer. Zunächst brachte die Kontrolle nichts Verdächtiges zutage. Eine dem Beifahrer gehörende Tasche im Fußraum des Beifahrersitzes erregte die Aufmerksamkeit der Zöllner. In der Tasche fanden die Beamten drei unterschiedliche Tütchen, die in verschiedenen Behältern versteckt waren. Hier fanden die Beamten 30 Gramm einer hellbraunen, pulvrigen Substanz. Nach den Substanzen gefragt, sagte der Beifahrer, dass es sich um Streckmittel für Kokain handelt. Er selbst gab zu, Kokainkonsument zu sein.

Ein Drogentest an den Substanzen erhärtete den Verdacht, dass es sich um Kokain handelt. Im Laufe der weiteren Kontrolle des Fahrzeugs fanden die Beamten eine Gürteltasche, die mit 13 Tütchen befüllt war. Dieser Gürtel wollte niemandem gehören. In Hamburg soll sich eine weitere Person in dem Auto befunden haben, die dem Beifahrer den Gürtel zugesteckt haben soll.

Im Zuge der Vernehmungen gab der Beifahrer zu, dass es sich auch bei dem "Streckmittel" um Heroin handelt. Insgesamt wurden über 53 Gramm Heroin und 14 Gramm Kokain sichergestellt.

Der bei dem Inhalt des Gürtels durchgeführte Drogentest reagierte positiv. Hierbei handelt es sich vermutlich auch um Heroin (sechs Gramm).

Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden mehrere Beutel mit 120 Gramm Pulver gefunden. Nach Aussage des Beschuldigten soll es sich hierbei um Streckmittel handeln, welches zum Strecken von Heroin verwendet wird.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de