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Keine Korallen als Deko

2017-04-21 13:32:28

Am 20. April 2017 landete gegen 10:20 Uhr Flug KL 1903 aus Amsterdam auf dem Airport Hannover. An Bord war auch eine 36-jährige Urlauberin aus dem Landkreis Gifhorn. Sie hatte ihre Reise auf der Antilleninsel Curaçao begonnen. Beim Verlassen des Terminals wurde sie im grünen Kanal zur Zollkontrolle gebeten.

Korallen sind durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt. Sie dürfen nur mit Genehmigung des Bundesamts für Naturschutz gehandelt werden. Diese Genehmigung konnte die 36-Jährige, die die Korallen als Dekorationsmaterial verwenden wollte, nicht vorlegen.

Treffen diese Voraussetzung nicht zu, ist der rote Ausgang zu benutzen. Die mitgeführten Waren sind beim Zoll anzumelden. Diese Regelung gilt jedoch nur für den privaten Reiseverkehr. Befinden sich gewerbliche Waren im Reisegepäck, ist immer der rote Ausgang zu nutzen.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de