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Überregional betriebenes Betäubungsmitteldepot ausgehoben

2017-04-11 19:04:31

Umfangreiche Mengen Betäubungsmittel wurden im Zuge komplexer gemeinsamer Ermittlungen des Landeskriminalamts Brandenburg sowie des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg zu einem Ermittlungsverfahren wegen bandenmäßigen Handels mit und unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen am 6. und 7. April 2017 sichergestellt. Die Durchsuchungen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Potsdam.

Im Verbund der international betriebenen Ermittlungen unter Einbindung der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift von Zoll und Polizei aus Brandenburg (GER), von Europol sowie auch Eurojust ist es den Ermittlern aus Brandenburg gelungen, ein überregional betriebenes Betäubungsmitteldepot in Berlin-Neukölln zu lokalisieren.

Als am 6. April 2017 zwei Tatverdächtige das Objekt verließen und verdächtige Gegenstände abtransportieren wollten, erfolgte der polizeiliche Zugriff durch Spezialeinheiten der Polizei Brandenburg. In einer als leer stehendes Ladengeschäft legendierten Immobilie wurden 125 Kilogramm Marihuana gefunden und sichergestellt.

Bei Wohnungsdurchsuchungen in Berlin, Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spree) und Ribnitz-Damgarten (Mecklenburg-Vorpommern) wurden insgesamt weitere 13 Kilogramm Marihuana und andere Beweismittel, darunter Kontounterlagen, sowie diverse Datenträger sichergestellt. Im Fahrzeug eines vierten Tatverdächtigen im Raum Berlin fanden die Beamten am 7. April 2017 eine beschussfähige, als Spazierstock getarnte Waffe (Kaliber 22) inklusive neun Schuss Munition und stellten sie sich.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de