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Zwei Jahre Haftstrafe für Geschäftsführerin

2017-04-12 14:26:11

Die ehemalige Geschäftsführerin einer Baufirma wurde jetzt vom zuständigen Amtsgericht Villingen-Schwenningen wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 37 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt.

Wie die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Singen ermittelten, hat die Geschäftsführerin über vier Jahre hinweg zahlreiche Arbeitnehmer des Unternehmens nicht bei den zuständigen Sozialkassen angemeldet, um somit Sozialversicherungsbeiträge in nicht unerheblichem Umfang einsparen zu können.

Um zu verschleiern, dass zur tatsächlichen Arbeitsverrichtung auf den Baustellen eine unbekannt gebliebene Anzahl an firmeneigenen Arbeitnehmern eingesetzt worden ist, hat die Verurteilte für die Ausführung von Bauaufträgen angebliche Subunternehmer beauftragt. Diese dienten der Geschäftsführerin jedoch lediglich dazu, ihr sogenannte Scheinrechnungen auszustellen.

Durch diese Vorgehensweise hat die Geschäftsführerin nicht nur versucht, der Firma einen Vermögensvorteil zu verschaffen, sondern auch einen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern bei der Akquise neuer Bauaufträge.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de