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Kokain in mexikanischer Statue

2017-04-11 13:25:07

In dem 170 Kilogramm schweren Paket befand sich eine fast eineinhalb Meter große Statue aus einem gipsähnlichen Material. Da den geübten Zöllneraugen Unregelmäßigkeiten auf dem Röntgenbild der Statue auffielen, entschieden sie sich, den Boden der Statue vorsichtig mit einem kleinen Bohrer anzubohren. Das weiße Pulver, das dabei zum Vorschein kam, reagierte positiv auf einen durchgeführten Rauschgifttest.

In Abstimmung mit dem Zollfahndungsamt Dresden und den spanischen Behörden wurde die Statue daraufhin wieder verpackt und kontrolliert an den dortigen Empfänger weitergeleitet. "Die spanischen Kollegen haben daraufhin den Empfänger festgenommen und in seinem Beisein die Statue komplett geöffnet. Und der Verdacht unserer Leipziger Zöllner hat sich bestätigt: Die Statue enthielt knapp 18 Kilogramm Kokain", sagte Heike Wilsdorf, Pressesprecherin des Hauptzollamts Dresden.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de