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Doppelten Uhrenschmuggel vereitelt

2017-03-28 17:25:28

Den Versuch, die Zollabfertigung raffiniert zu umgehen, vereitelten Kontrollbeamte des Hauptzollamts Lörrach am 19. März 2017 auf der Autobahn 5 und verhinderten so den Ausfall von rund 3.700 Euro an Einfuhrabgaben.

Beim Zollamt Rheinfelden-Autobahn erschienen zwei junge Chinesen, die sich zum Studium in den Niederlanden aufhielten, um in der Schweiz gekaufte Armbanduhren zur Einfuhr in die Europäische Union abzufertigen. Die Ausfuhr aus der Schweiz hatten sie sich zuvor bei den Kollegen der Grenzwache bestätigen lassen.

Da die Reisefreimenge in Höhe von 300 Euro pro Person jeweils deutlich überschritten war und die beiden Männer von der Summe der anfallenden Einfuhrabgaben doch überrascht waren, erklärten sie, die Uhren wieder in die Schweiz zurückführen und diese dort zunächst bei einem Freund lassen zu wollen.

Nach der Stornierung der Ausfuhrabfertigung bei den Schweizer Grenzwächtern konnten die Männer auf der Zollanlage wenden und die Rückfahrt in die Schweiz antreten. Mit einem Ausweichmanöver und dem Versuch, über das Zollamt Weil am Rhein-Autobahn unkontrolliert einreisen zu können, hatten die deutschen Zöllner allerdings ein bisschen gerechnet. Eine Kontrollstreife sichtete auch wenig später das betreffende Fahrzeug auf der Autobahn 5 in Höhe Efringen-Kirchen und forderte den Fahrer zum Anfahren eines Parkplatzes auf.

Gegen beide wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung eingeleitet. Die Einfuhrabgaben in Höhe von 1.000 und 1.500 Euro zuzüglich einer Sicherheitsleistung für die zu erwartende Geldstrafe mussten beide bezahlen. Ihre Reise konnten sie anschließend mit den Uhren fortsetzen.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de