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Pech zum Abschluss eines erfolgreichen Winters

2017-03-19 22:46:40

In den letzten Rennen einer langen und harten Saison mit zahlreichen Erfolgen und Medaillen hatten einige Sportlerinnen und Sportler des Zoll Ski Teams ein wenig mit dem Pech zu kämpfen.

"Das passt absolut zu dieser Saison", meinte Viktoria Rebensburg zu ihrem undankbaren vierten Platz beim Finale im Riesenslalom der Damen. Lediglich 0,05 Sekunden trennten die Zollhauptwachtmeisterin heute vom Podest. "Die Hundertstel waren nicht so auf meiner Seite. Aber das kommt zurück, davon bin ich absolut überzeugt. Wenn man darüber zu viel nachdenkt, wird man wahnsinnig als Sportler", gab sich Viktoria Rebensburg zuversichtlich.

Bereits am Freitag vergab Laura Dahlmeier die Chance auf die kleine Kristallkugel im Sprint. "Leider war heute einfach von Anfang an der Wurm drin", meinte die fünffache Weltmeisterin nach dem Rennen, das sie nur auf Platz 31 beenden konnte. Gleich die ersten drei Schüsse verfehlte die ansonsten so sichere Schützin und musste dementsprechend die Disziplinwertung nach den letzten 7,5-Sprint-Kilometern der Saison ihrer Rivalin Gabriela Koukalová überlassen.

Im allerletzten Weltcup-Rennen dieses Winters war Laura Dahlmeier dann "total k.o. und leer" und musste sich in der Massenstart-Wertung erneut Gabriela Koukalová geschlagen geben. "Ich war einfach nur froh, als es vorbei war und ich gewusst habe, die nächsten sechs, sieben Monate stehen einfach keine wichtigen Rennen an", meinte die Zolloberwachtmeisterin, nachdem sie im Zielraum minutenlang im tiefen Schnee liegengeblieben war.

Auch Teamkollege Simon Schempp musste als Träger des Roten Trikots im abschließenden Massenstart der Herren die Führung in der Disziplinwertung noch abgeben. Trotz eines riesigen Fauxpas gewann Martin Fourcade, der mit vier leeren Magazinen in den Wettkampf gegangen war, mit deutlichem Vorsprung das Rennen und schnappte damit dem Zöllner die kleine Kristallkugel im letzten Augenblick noch weg. "Es macht mich schon traurig, dass es nicht geklappt hat, denn es wäre definitiv möglich gewesen", so Simon Schempp, der krankheitsbedingt während des vorangegangenen Weltcups pausiert hatte. "Mit der Form, die ich hier hatte, ist es schwer, gegen jemanden anzukommen, der dieses Jahr nahezu unschlagbar war. Da muss man schon besser in Schuss sein."

Beim Weltcup-Finale in Quebec erzielte Nicole Fessel im Klassik-Massenstart über zehn Kilometer am gestrigen Samstag einen starken fünften Platz und egalisierte damit ihr bestes Saisonergebnis. Auch im heutigen Verfolgungsrennen über zehn Kilometer im freien Stil schaffte die Zollhauptwachtmeisterin auf Platz neun den Sprung unter die Top Ten.

Dabei hatte es so aussichtsreich begonnen, denn nach einem starken zweiten Platz beim Springen benötigte Johannes Rydzek in der Loipe nur zwei Kilometer, um die 30 Sekunden Rückstand auf die Spitze wettzumachen. Doch bei Kilometer acht war dieser enorme Kraftakt auch Eric Frenzel gelungen, der zum Ziel hin sogar das Tempo nochmals erhöhen konnte. Hierzu war der Zöllner dann leider nicht mehr in der Lage und musste abreißen lassen.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de