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Gemeinsame Aktion gegen Schwarzarbeit

2017-03-16 12:33:17

Im Zeitraum vom 6. bis 9. März 2017 haben in ganz Niedersachsen im Rahmen sogenannter "gemeinsamer Aktionstage" Beamte der Bundeszollverwaltung gemeinsam mit Beschäftigten der Landkreise, Städte und Kommunen verstärkt Kontrollen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung vorgenommen.

Im Einzugsbereich des Hauptzollamts Osnabrück, der im Westen bis an die niederländische Grenze, im Süden an die Grenze zu Nordrhein-Westfalen, im Norden Cloppenburg einschließt und im Osten an der Weser endet, waren im genannten Zeitraum insgesamt 46 Zollbeamte eingesetzt, die in den Regionen von Beschäftigten der Landkreise, Städte und Kommunen unterstützt wurden.

Im viertägigen Aktionszeitraum gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung haben sich in 75 Fällen Unstimmigkeiten ergeben, die einer weiteren Prüfung bedürfen. Konkret handelt es sich dabei in 48 Fällen um den Verdacht, dass die Betriebe nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn zahlen. Wegen möglichem Sozialleistungsbetrug wird in 11 Fällen ermittelt. Darüber hinaus besteht in 14 Fällen die Vermutung, dass gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten verstoßen wurde.

Die Kontrollmaßnahmen anlässlich der Aktionstage sind regelmäßig recht erfolgreich und dienen, weil sie von der Bevölkerung wahrgenommen werden, zugleich der Prävention gegen Erscheinungsformen der Schwarzarbeit.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de