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Verhaftungen im Zusammenhang mit "Pansch-Wodka"

2017-03-16 15:45:10

In den frühen Morgenstunden des 15. März 2017 führte das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Duisburg zahlreiche Durchsuchungen durch und vollstreckte drei Haftbefehle. Die Ermittler durchsuchten zeitgleich 33 Wohn- und Geschäftsräume in Duisburg, Essen, Düsseldorf, Köln, Moers und Roermond, wobei die niederländischen Behörden im Wege der justiziellen Rechtshilfe die Durchsuchung eines Objekts in Roermond übernahmen.

Neben umfangreichen schriftlichen und digitalen Beweismitteln beschlagnahmten die Ermittler unter anderem eine Schusswaffe mit Munition, 91.600 Euro Bargeld, Marihuana und mehrere Hundert illegale Potenzmittel. Darüber hinaus sicherten sie Waren im Gesamtwert von 50.000 Euro aus dem Bestand der Beschuldigten, die nunmehr verwertet und zur Tilgung aufgelaufener Steuerschulden beim Hauptzollamt Krefeld verwendet werden sollen.

Die Ermittlungsbehörden gingen damit gegen eine türkischstämmige Tätergruppierung vor, die im Verdacht steht, in erheblichem Umfang gewerbs- und bandenmäßig Branntwein-, Bier- und Umsatzsteuer hinterzogen zu haben. Die Bande soll unter anderem Alkopops, Bier und andere Getränke aus den Niederlanden ohne Anmeldung nach Deutschland geholt und hier vertrieben haben, ohne dafür Steuern zu zahlen. Dabei steht ein Teil der Tätergruppe auch in Verdacht, für das Inverkehrbringen von gesundheitsgefährdendem Wodka verantwortlich zu sein.

Einsatz der Zollfahnder in den frühen Morgenstunden Einsatz der Zollfahnder in den frühen Morgenstunden

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de