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Keine gute Idee

2017-03-08 10:17:28

Zöllner des Hauptzollamts Singen haben am 7. März 2017 den Schmuggel einer großen Menge an Friseurbedarfsartikeln aufgedeckt, als sie im Stadtgebiet von Waldshut-Tiengen einen Mann kontrollierten.

Bei dem 48-jährigen Schweizer fanden die Zöllner insgesamt elf versandfertige Postpakete vor, welche Friseurbedarfsartikel, wie zum Beispiel Scheren, Kämme oder Haarwachse, enthielten. Durch Aufgabe der Sendungen bei einer deutschen Post sollten die fälligen Einfuhrabgaben eingespart werden.

Der Mann behauptete vor dem Öffnen der Pakete, dass sich lediglich Warenmuster von geringem Wert darin befinden würden. Die Zöllner hatten jedoch Zweifel an dieser Darstellung und ließen die Pakete öffnen. Die anschließende Recherche der Beamten ergab, dass der Inhalt der Paketsendungen insgesamt einen Wert von knapp 63.000 Euro hatte.

Da der 48-Jährige jedoch nur einen geringen Teil dieser Einfuhrabgaben als Barsicherheit aufbringen konnte, wurden ihm lediglich Waren im Wert von rund 3.200 Euro belassen. Die übrigen Friseurbedarfsartikel im Wert von fast 60.000 Euro wurden durch den Zoll zur Sicherung der noch ausstehenden Einfuhrabgaben sichergestellt. Überdies musste der Mann zusätzlich eine Strafsicherheit in Höhe von 3.000 Euro hinterlegen.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de