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Zoll hebt Cannabisplantage aus

2017-03-13 14:17:59

Anonymer Hinweis führt zu Hausdurchsuchung; Zöllner stellen 25 Gramm Cannabiskraut und 20 Zuchtpflanzen sicher

Wie aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt bekannt gegeben werden kann, durchsuchten Beamte des Hauptzollamts Oldenburg Anfang Februar 2017 ein Bauernhaus im Landkreis Wittmund. Durch die von der Staatsanwaltschaft Aurich angeordnete Durchsuchung konnten 20 Cannabispflanzen und eine entsprechende Ausrüstung zur Aufzucht sichergestellt werden.

"Ausgangspunkt für diesen Aufgriff war ein anonymer Hinweis aus der Bevölkerung. Dieser richtete sich gegen einen 45-jährigen Mann, den nun mutmaßlichen Plantagenbetreiber", erläutert Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg.

Die erfahrenen Zöllner gingen dem Hinweis nach und kontrollierten den Mann vor der Hausdurchsuchung im Rahmen einer Pkw-Kontrolle. Wenig aufwendig versteckt fanden sie dabei 25 Gramm Cannabiskraut in einer Schublade seines Transporters. Umgehend wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Noch am gleichen Tag setzten die Zöllner nach und durchsuchten mit Unterstützung der Polizei Wittmund das Wohngebäude des Beschuldigten.

"Wir müssen davon ausgehen, dass die Plantage über einen längeren Zeitraum betrieben wurde. Ebenfalls aufgefundene Cannabispflanzenreste, zum Teil vertrocknet und vermodert, deuten daraufhin. Die sogenannte Indoorplantage wurde von außen mit Strohballen gedämmt und durch Wärmelampen mit Licht versorgt", so Mauritz weiter.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de