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Erster Saisonsieg für Simon Schempp

2017-01-08 19:46:37

In einem bis zur Ziellinie spannenden Massenstart konnte sich Simon Schempp beim Heimweltcup in Oberhof mit einem hauchdünnen Vorsprung seinen ersten Sieg in diesem Winter sichern.

Obwohl er einen Schießfehler mehr auf dem Konto hatte, konnte sich der in dieser Saison bei den Biathleten bislang dominierende Franzose Martin Fourcade vor dem letzten Schießen des heutigen Massenstarts nochmals an die Spitze des Feldes herankämpfen. Nachdem sowohl er als auch Simon Schempp fehlerfrei blieben, schien sich der Tagessieg zwischen diesen beiden zu entscheiden.

"Martin Fourcade hat nach dem vierten Schießen angegriffen, und ich konnte zum Glück dranbleiben. Dann habe ich im Windschatten Körner gespart, die am Ende entscheidend waren", beschreibt der Zollbeamte die letzte Runde, in der er sich zunächst einige Meter vor dem Ziel von seinem französischen Konkurrenten absetzen und dann von den heimischen Fans freudig als Sieger feiern lassen konnte. Simon Schempp strahlte im Zielraum über das ganze Gesicht und genoss seinen ersten Sieg dieser Saison ausgiebig.

Im Massenstart der Damen schaffte Laura Dahlmeier, die Sprint und Verfolgung in Oberhof zugunsten eines zielorientierten Trainings hin auf die Weltmeisterschaften im Februar hatte ausfallen lassen, einen starken zweiten Platz hinter der Tschechin Gabriela Koukalová, die bereits am Vortag das Gelbe Trikot der Gesamtführenden von der Biathletin aus dem Zoll Ski Team übernommen hatte.

Teamkollegin Maren Hammerschmidt war die Tage zuvor beste deutsche Biathletin und belegte die Plätze fünf im Sprint und vier in der Verfolgung. "Über Silvester habe ich fleißig trainiert, das hat sich ausgezahlt. Zweimal die Null, da gehört auch immer ein bisschen Glück dazu", so die Zollhauptwachtmeisterin nach dem Sprint am Freitag. "Die Strecke ist schon brutal. Ich bin das erste Mal als Aktive hier, das ist einfach der Wahnsinn. Ohne die Zuschauer hätte ich sicherlich ein paar Sekunden verloren am Ende."

Schließlich freute sich auch Vanessa Hinz ausgiebig über ihre tolle Leistung in der Verfolgung. Mit nur zwei Fehlern, was bei den schwierigen Bedingungen außer ihr nur fünf weiteren Schützinnen gelang, und einer beachtenswerten Laufleistung schob sie sich von Rang 34 im Sprint bis auf den sechsten Platz vor.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de