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Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

2017-01-09 08:36:13

Am 3. Januar 2017 gegen 10:00 Uhr kontrollierten Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Dortmund einen in den Niederlanden zugelassenen Pkw. Sie zogen das Fahrzeug auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover aus dem fließenden Verkehr auf die Rastanlage "Kleine Herrenthey".

Sie wurde gebeten, den Kofferraum zu öffnen. Dieser war leer und ohne jegliches Reisegepäck. Nochmals zu Reisezweck und Reiseziel befragt, verstrickte sich die Frau in Widersprüche, worauf die Zollbeamten eine intensivere Kontrolle des Fahrzeugs durchführten. Nach dem Öffnen der Fahrertür strömte den Beamten ein intensiver Geruch von Marihuana entgegen, und hinter den Vordersitzen wurden sie dann fündig. In einer Einkaufstasche wurde ein in eine Sommerdecke eingewickeltes Folienpaket mit insgesamt 1,7 Kilogramm Marihuana gefunden und sichergestellt.

"Auf die Drogen angesprochen, erwiderte die Frau, dass sie sich nicht erklären könne, wie die Tüte in ihr Auto gekommen sei. Unwissenheit schützt jedoch bekannterweise nicht vor Strafe", sagte Uwe Jungesblut, Pressesprecher des Hauptzollamts Dortmund. Die Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam nach Dortmund verbracht. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de