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Zöllner erwischen Rauschgiftschmuggler

2016-12-30 11:46:19

Einen guten Riecher bewiesen wieder einmal die Rosenheimer Zöllner von der Kontrolleinheit Verkehrswege - Standort Traunstein. Anfang Dezember 2016 sind ihnen gleich zweimal Rauschgiftschmuggler auf der Autobahn 8 ins Netz gegangen.

Den größten Treffer hatten sie gleich am 1. Dezember. Auf dem Grenzkontrollplatz Walserberg wurde den Zöllnern ein rumänischer Pkw durch die Bundespolizei zugeleitet. Bereits beim Öffnen der Fahrertür kam ihnen ein verdächtiger Geruch entgegen. Nachdem die beiden Insassen zu dessen Herkunft keine Aussage machen konnten oder wollten, nahmen die Zollbeamten das Fahrzeug einmal genauer unter die Lupe.

Sowohl im Handschuhfach als auch in einer Reisetasche auf der Rücksitzbank fanden sie in Klarsichtfolie eingewickelte Päckchen mit gepresstem Marihuana, die sehr stark parfümiert waren. Offensichtlich wurde hier der Versuch unternommen, den starken Eigengeruch des Marihuanas zu überdecken - allerdings vergeblich. Bei der darauffolgenden körperlichen Durchsuchung fanden Beamte der Bundespolizei zusätzlich zwei kleine Klipptütchen in der Hosentasche des Fahrers. Insgesamt wurde über ein Kilogramm Marihuana sichergestellt.

Als die Zöllnerinnen und Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege - Standort Traunstein - am 8. Dezember wieder an der Autobahn 8 stichprobenweise Fahrzeuge kontrollierten, hatten sie vierbeinige Verstärkung dabei. Es handelte sich um den Zollhund Dewi, der erst vor Kurzem seine Ausbildung zum Rauschgiftspürhund abgeschlossen hatte.

Bei der Kontrolle eines österreichischen Pkws hatte die dreijährige Labrador-Dame die Chance, zu zeigen, was sie gelernt hat. Beim Beschnüffeln der ausgeladenen Gepäckstücke blieb sie zielsicher vor einem bestimmten Koffer stehen. Und tatsächlich: Aus dem geöffneten Gepäckstück und dem darin enthaltenen Kulturbeutel förderte die Kontrollbeamtin des Zolls zwei kleine Plastikbeutel mit drei Gramm Marihuana und drei Gramm Haschisch zutage.

Beides wurde sichergestellt. Gegen den Besitzer leitete die Zollbeamtin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Aufgrund der geringen Menge und gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung für die zu erwartende Strafe durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de