DeutschEnglischFranzösisch
Jahr
Suchen: TARIC oder Warenbeschreibung

Zoll stört Vorweihnachtsverkehr im Drogenschmuggel

2016-12-13 08:41:07

Am 25. Oktober und 3. November 2016 konnte die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Dortmund einen empfindlichen Schlag gegen den Drogenschmuggel setzen und Drogen im Gesamtwert von mindestens 144.000 Euro beschlagnahmen.

Dabei trafen die Zöllner am 25. Oktober 2016 gleich zweimal ins Schwarze. Gegen 21:00 Uhr wurde ein in den Niederlanden zugelassener Pkw auf die Tank- und Rastanlage "Rhynern Süd" aus dem fließenden Verkehr der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover gezogen. Der 48-jährige niederländische Fahrer gab an, auf dem Weg nach Hamburg zu seiner Tochter zu sein. Bei den Fragen der Zollbeamten nach dem genauen Reiseziel verstrickte er sich jedoch in mehrere Widersprüche, was eine Durchsuchung des Fahrzeugs und des Reisegepäcks nach sich zog. Hierbei stellten die Beamten insgesamt 5.730 Gramm Marihuana sicher.

Gegen 23:30 Uhr dann der zweite Treffer. Ein 19-jähriger Niederländer wurde mit seinem in den Niederlanden zugelassenen Pkw ebenfalls von der Autobahn 2, Fahrtrichtung Hannover, auf die Rastanlage "Rhynern Süd" gezogen. Aufgrund des sehr nervösen Verhaltens des Mannes nahmen die Zöllner auch hier das Fahrzeug und das Reisegepäck näher unter die Lupe. Und auch bei diesem Fall lagen sie richtig. Letztendlich wurden in dem Auto 651 Gramm Heroin aufgefunden und beschlagnahmt.

Am 3. November 2016 war die Kontrolleinheit Verkehrswege dann schon wieder erfolgreich. Gegen 12:20 Uhr stoppten die Zollbeamten einen 21-jährigen Niederländer, der mit seinem in den Niederlanden zugelassenen Pkw auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover unterwegs war. Das Fahrzeug wurde mittels Anhaltesignal auf den Parkplatz "Stuckenbusch" gezogen. Hier wurden nach Kontrolle des Autos insgesamt ein Kilogramm Ketamin, zwei Kilogramm MDMA (3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin) und vier Kilogramm Ecstasy-Pillen im Innen- und Kofferraum aufgefunden.

"Der Zoll hat den Vorweihnachtsverkehr der Drogenschmuggler empfindlich gestört. Die Drogen, die hier von der Straße gezogen wurden, hätten im Straßenverkauf mindestens 144.000 Euro erzielt. Alle drei Beschuldigten wurden noch vor Ort vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam verbracht. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz", so Uwe Jungesblut, Pressesprecher des Hauptzollamts Dortmund.

« Vorige | Nächste »
Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de