DeutschEnglischFranzösisch
Jahr
Suchen: TARIC oder Warenbeschreibung

Laura Dahlmeier dominiert in Pokljuka

2016-12-11 20:45:14

Nach allen drei im slowenischen Pokljuka ausgetragenen Weltcup-Rennen der Biathletinnen stand Laura Dahlmeier ganz oben am Treppchen und verteidigte damit souverän ihr Gelbes Trikot.

Es war das perfekte Weltcup-Wochenende für Laura Dahlmeier. Nach ihren Siegen in Sprint und Verfolgung gewann die Biathletin aus dem Zoll Ski Team gemeinsam mit ihren Kolleginnen Vanessa Hinz und Maren Hammerschmidt sowie Franziska Hildebrand zum Abschluss auch das Staffelrennen der Damen. Mit diesem Sieg beendete das Quartett eine fast zweijährige Durststrecke, denn seit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften in Kontiolahti im März 2015 stand kein Sieg mehr für deutsche Biathletinnen zubuche.

"Das war ein brutal schönes Rennen und hat richtig viel Spaß gemacht. Ich war super gut drauf", freute sich Laura Dahlmeier im TV-Interview über das heutige Rennen und ihren insgesamt an Erfolg kaum mehr zu überbietenden Ausflug nach Slowenien. Mit 277 Punkten führt die Zolloberwachtmeisterin nun in der Weltcup Gesamtwertung und liegt damit fast 70 Zähler vor Kaisa Mäkärainen, die auf dem zweiten Platz folgt.

Grund zur Freude hatte auch Miriam Gössner, die im Sprint nach nur einem Fehler am Schießstand überraschend auf Platz zehn lief und in der Verfolgung bis zum letzten Schießen ebenfalls noch einen Rang unter den ersten Zehn einnahm. Franziska Preuß hingegen konnte die Wettkämpfe in Pokljuka nur am heimischen Bildschirm verfolgen. Die Zolloberwachtmeisterin trat die Reise krankheitsbedingt gar nicht erst an, will aber ab kommenden Freitag in Nove Mesto bei den letzten Wettkämpfen vor der Weihnachtspause wieder mit am Start sein.

Immer besser in Fahrt kommt Simon Schempp, der nach einem sechsten Platz im Sprint tags darauf in der Verfolgung noch einen Platz gut machen konnte und auf dem fünften Rang landete. Mit seinen Kameraden aus der Staffel durfte der Biathlet dann heute zum Abschluss noch auf das Podium steigen, nachdem nur die Teams aus Frankreich und Russland schneller waren. Als Schlussläufer habe er alles gegeben, so der Zollhauptwachtmeister unmittelbar nach dem Wettkampf im Interview, den Anschluss an den vor ihm laufenden Russen aber nicht mehr geschafft. Dennoch sei er ganz zufrieden mit dem "ordentlichen Einstand" der deutschen Staffel, denn schließlich sei man seit dem Jahr 2007 nicht mehr mit einer Podestplatzierung in die Saison gestartet.

« Vorige | Nächste »
Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de