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Bis 2014 beendete Insolvenz­verfahren: Gläubiger erhielten durch­schnittlich 2,6 % ihrer Forderungen zurück

2016-11-30 13:16:52

Pressemitteilung Nr. 427 vom 30.11.2016: Bis 2014 beendete Insolvenzverfahren: Gläubiger erhielten durchschnittlich 2,6 % ihrer Forderungen zurück

WIESBADEN - Bei Insolvenzverfahren in Deutschland (ohne Bremen), die im Jahr 2010 eröffnet und bis Ende des Jahres 2014 beendet wurden, erhielten Gläubiger durchschnittlich 2,6 % ihrer Forderungen zurück. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, ergibt sich diese Deckungsquote als Anteil des zur Verteilung verfügbaren Betrages (282 Millionen Euro) an den quotenberechtigten Forderungen der Gläubiger (10,9 Milliarden Euro). Die Verluste der Gläubiger betrugen damit 10,6 Milliarden Euro. 

Bei 559 Unternehmensinsolvenzverfahren erfolgte eine Sanierung. Dabei wurden 5 958 Arbeitsplätze gesichert. Besonders häufig gab es einen Sanierungserfolg bei Insolvenzverfahren mit hohen Forderungssummen. So konnten beispielsweise bei Verfahren mit Forderungen ab 5 Millionen Euro 26,7 % der Unternehmen saniert werden. Sehr geringen Sanierungserfolg hatten dagegen Verfahren mit niedrigen Forderungen: Nur bei 1,6 % der Unternehmen mit Forderungen unter 50 000 Euro erfolgte eine Sanierung.

Bis 2014 beendete Insolvenzverfahren: Gläubiger erhielten durchschnittlich 2,6 % ihrer Forderungen zurück (PDF, 86 kB, Datei ist nicht barrierefrei)

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Kategorie: Statistisches Bundesamt Aktuell
Quelle: www.destatis.de