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Erfurter Zoll prüft Friseurhandwerk

2016-11-29 18:59:27

Bei einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Friseurhandwerk prüften am 23. und 24. September 2016 mehr als 120 Bedienstete des Hauptzollamts Erfurt (zuständig in Thüringen, im Vogtlandkreis, im Erzgebirgskreis, im Landkreis Zwickau, in der Stadt Chemnitz und teilweise im Landkreis Mittelsachsen) 451 Friseurbetriebe (236 in Thüringen und 215 in Südwestsachsen).

Wie ein Sprecher des Hauptzollamts Erfurt mitteilte, gab es in einem ersten Ergebnis dieser Schwerpunktprüfung insgesamt in sieben Fällen (fünf in Thüringen und zwei in Südwestsachsen) Anhaltspunkte für die Nichtzahlung des Mindestlohns von derzeit 8,50 Euro brutto je Zeitstunde.

Bei drei Arbeitnehmern in Südwestsachsen fand der Zoll Anhaltspunkte, dass Arbeitnehmer zusätzlich Sozialleistungen beziehen, ohne der zuständigen Leistungsstelle die Arbeitsaufnahme angezeigt zu haben (Leistungsmissbrauch). In zwei anderen Fällen wiederum gab es Unregelmäßigkeiten bei der Beschäftigung von Ausländern.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de