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Zoll prüft unter- und oberfränkische Friseure

2016-11-30 09:57:45

Mit besonderem Augenmerk auf die Arbeitsbedingungen beschäftigter und selbstständiger Friseurinnen und Friseure prüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit Mitte vergangener Woche stichprobenweise das Friseurhandwerk im Hauptzollamtsbezirk.

Knapp 170 Personen in 60 unter- und oberfränkischen Haarschneidesalons wurden zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. Bei 19 Sachverhalten ist nun eine weitere Klärung erforderlich. Davon bestehen in 18 Fällen Anhaltspunkte, dass Sozialabgaben nicht in der erforderlichen Höhe abgeführt wurden. Weiter deckte die Zollprüfung einen möglichen Sozialleistungsbetrug auf, da eine im Sozialleistungsbezug stehende Person dem zuständigen Träger die Einkünfte aus ihrer Tätigkeit nicht ordnungsgemäß mitgeteilt hat.

Für die Beschäftigten des Friseurhandwerks in Bayern liegen die Entgeltsätze des bayernweit für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrags grundsätzlich über dem Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn von brutto 8,50 Euro je Zeitstunde.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de