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Top Ten in Ski Alpin, Biathlon und Langlauf

2016-11-27 18:47:19

Zoll online - Aktuelles - Top Ten in Ski Alpin, Biathlon und Langlauf

Trotz des in weiten Teilen der USA herrschenden Schneemangels konnten in Killington, das zuletzt vor 21 Jahren Gastgeber eines alpinen Weltcups war, im US-Bundesstaat Vermont die beiden Wettkämpfe der Damen in den technischen Disziplinen ausgetragen werden. Während sich Viktoria Rebensburg beim Riesenslalom am Samstag mit Platz 19 in ihrem ersten Rennen nach Verletzungspause zufrieden geben musste, präsentierte sich Lena Dürr im heutigen Slalom so gut wie seit zwei Jahren nicht mehr. Nach einem insbesonders mutigen zweiten Durchgang, in dem sie schneller unterwegs war als alle vor ihr platzierten Läuferinnen, wurde die Zollhauptwachtmeisterin mit dem sechsten Platz belohnt. Mit diesem hervorragenden Ergebnis fuhr die Zollbeamtin nicht nur das erste deutsche Top-Ten-Resultat in einem Damenslalom seit Februar 2015 ein, sondern erfüllte bereits jetzt die Qualifizierungsnorm für die Alpinen Weltmeisterschaften im kommenden Februar im Schweizer St. Moritz.

Beim traditionellen Weltcupauftakt der Biathleten im schwedischen Östersund standen heute gleich zwei Rennen auf dem Programm. Dabei konnten sich sowohl die deutsche Mixed-Staffel als auch das Team im Single-Mixed-Wettbewerb mit den Plätzen zwei und drei jeweils auf dem Siegerpodest wiederfinden. Laura Dahlmeier und Franziska Preuß überzeugten bei ihren jeweiligen Auftritten sowohl in der Loipe als auch am Schießstand durch souveräne Leistungen. Trotz schwieriger Windbedingungen blieben die beiden Zollbeamtinnen ohne Strafrunde und trugen somit wesentlich zum gelungenen Einstieg des deutschen Biathlon-Teams bei.

So wie sämtliche andere Nordische Disziplinen waren an diesem Wochenende auch die Langläuferinnen und Langläufer zu Gast im finnischen Kuusamo. Im Rennen der Damen über zehn Kilometer im klassischen Stil überraschte Nicole Fessel mit einem fulminanten fünften Platz und sicherte sich damit bereits frühzeitig ihr WM-Ticket. In der Endabrechnung fehlten der sich von Beginn an stark in der Loipe präsentierenden Zollhauptwachtmeisterin nur 30 Sekunden zu einem der begehrten Podestplätze. "Für mich war es wichtig, die Technik besser umzusetzen. Im gestrigen Sprint war das schwierig für mich, weil die Geschwindigkeit dort enorm hoch ist. Ich bin froh, dass ich das heute so hinbekommen habe und zeigen konnte, dass ich in guter Form bin", freute sich die einstmalige Sprintspezialistin, die sich in den letzten Jahren mehr und mehr auf die Distanzrennen konzentriert hat. Der Erfolg gibt ihr recht.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de