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16 Kilogramm Khat beim Zollamt Osthafen

2016-11-25 09:27:13

Am 14. November 2016 stellten Zollbeamte des Hauptzollamts Frankfurt am Main - Zollamt Osthafen 16 Kilogramm Khat sicher. Die Kaudroge kam im gefriergetrockneten Zustand in zwei Postpaketen aus Bangladesch, beide adressiert an einen Empfänger in Frankfurt am Main. Auf der Paketkarte war als Warenbezeichnung "Teeblätter" angegeben.

"Khat ist eine Pflanze, die in bestimmten Gebieten Afrikas als Alltagsdroge konsumiert wird", so Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main. "Die Pflanze wird in der Mundhöhle belassen und immer wieder über mehrere Stunden hinweg gekaut. Gewünschte Wirkung ist eine Dämpfung des Hungers und Unterdrückung von Müdigkeit. Der Rausch klingt nach circa zwei Stunden in depressiver Stimmung aus. Es gibt viele unerwünschte Nebenwirkungen wie Benommenheit, Magenkrämpfe bis hin zum Kollaps. Der Hauptwirkstoff Cathinon unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz."

Beim Hauptzollamt Frankfurt am Main wurden im Jahr 2015 bei 1.658 Aufgriffen am Flughafen rund 8.336 Kilogramm Rauschgift sichergestellt. Darunter waren 7.786 Kilogramm Khat, 144 Kilogramm Kokain, 51 Kilogramm Cannabis-Produkte und 33 Kilogramm Heroin. 136 Drogenkuriere wurden vorläufig festgenommen. Zwölf Personen, die als sogenannte Schlucker identifiziert wurden, hatten das Rauschgift im Körper transportiert.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de