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Ermittlungen wegen Leistungsmissbrauchs

2016-11-25 09:46:44

Wegen Betrugs in acht Fällen hat das zuständige Amtsgericht eine 46-jährige Frau aus dem Landkreis Tuttlingen zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.400 Euro verurteilt.

Wie die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Singen ermittelten, hat die 46-Jährige über vier Jahre hinweg zu Unrecht Hartz-IV-Leistungen bezogen.

Trotz regelmäßiger Einkünfte aus einer Tätigkeit als Reinigungskraft gab die Frau mehrfach gegenüber dem zuständigen Jobcenter wahrheitswidrig an, über keinerlei eigenes Einkommen zu verfügen. Die Einkünfte wurden bewusst verschwiegen, um eine Kürzung oder den Entfall der Sozialleistungen zu vermeiden und sich somit einen Vermögensvorteil zu verschaffen. Zur Verschleierung des Arbeitsverhältnisses gab es keinen schriftlichen Arbeitsvertrag und die Löhne wurden stets in bar ausbezahlt.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de