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Kurioser Rauschgiftfund

2016-11-10 12:15:51

Zöllner des Hauptzollamts Singen sind bei einem Reisenden am Waldshuter Bahnhof auf kuriose Art und Weise auf Drogen aufmerksam geworden.

Der Reisende aus dem Landkreis Konstanz wurde kurz zuvor im Bahnhofsbereich durch Zöllner (in Dienstbekleidung) des Hauptzollamts Singen kontrolliert. Hierbei fanden die Beamten jedoch nichts Verbotenes. Erleichtert über den für ihn positiven Kontrollverlauf überreichte der Mann kurze Zeit darauf dem nächstbesten Passanten auf dem Bahnhof seinen angeleinten Hund mit der Bitte, doch kurz auf diesen aufzupassen und fügte noch hinzu, dass er schon wegen der beiden Zöllner seinen Joint wegschmeißen musste, er aber noch schnell sein Gras wiederholen will.

Nach der Rückkehr des Mannes gab sich der mit dem Hund wartende Passant als im Dienst befindlicher, ziviler Zöllner zu erkennen und forderte den Reisenden auf, ihm das soeben wiedergeholte Marihuana auszuhändigen.

Der sichtlich erstaunte Mann gab jedoch recht unfreundlich zu verstehen, dass er diesem Ansinnen nicht nachkommen werde. Auch die weitere Kommunikation gestaltete sich schwierig und war seitens des Reisenden von zahlreichen Beleidigungen geprägt. Auf dem Weg zur Dienststelle hat er sogar noch versucht, sich des Marihuanas durch heimliches Wegwerfen erneut zu entledigen. Diesmal jedoch ohne Erfolg.

Wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gegen den Reisenden ein Strafverfahren eingeleitet. Die Kleinmenge Marihuana wurde durch die Zöllner sichergestellt.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de