DeutschEnglischFranzösisch
Jahr
Suchen: TARIC oder Warenbeschreibung

Schmuggelversuche von Bahnreisenden vereitelt

2016-11-08 16:00:39

Vergangene Woche überprüften Kontrollbeamte des Hauptzollamts Oldenburg in einer Gemeinschaftsaktion mit der Landespolizei auf der Bahnverbindung zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg Bahnreisende. Im Fokus stand der grenzüberschreitende Rauschgiftschmuggel.

"Bei der Auswahl der näher zu kontrollierenden Reisenden erhielten meine Kolleginnen und Kollegen große Unterstützung durch einen passiv anzeigenden Rauschgiftspürhund der Landespolizei", erklärte Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg.

Bei 16 Personen wurden die erfahrenen Beamten am Kontrolltag fündig und konnten so rund 148 Gramm Marihuana und zwei Joints (Haschischzigaretten) sicherstellen.

"Die jeweiligen Aufgriffsmengen reichten von einem halben Gramm bis zu beachtlichen 104 Gramm Marihuana, die ein Reisender in einer Blechdose in seinem Rucksack bei sich hatte", so Mauritz weiter.

In allen Fällen leiteten die Zöllner noch vor Ort Strafverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt. Den Schmugglern wurde die Weiterfahrt gestattet.

Spürhunde können darauf konditioniert werden, aktiv oder passiv zu signalisieren, dass sie einen bestimmten Geruchsstoff wahrgenommen haben (Anzeigeverhalten).

Zum aktiven Anzeigeverhalten zählt das Bellen oder das Kratzen an Gegenständen, die den aufzuspürenden Geruch (zum Beispiel von Drogen, Bargeld oder Tabak) tragen.

Passiv zeigt ein Spürhund dann an, wenn er in einer festgelegten Position verharrt, in seiner Bewegung einfriert oder den gefundenen Gegenstand fixiert. Passive Spürhunde eignen sich deshalb besonders für Kontrollen an Personen.

« Vorige | Nächste »
Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de