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Drogenschmugglern auf der Spur

2016-11-03 18:57:35

Auf der Autobahn 3 führte die Kontrolleinheit Verkehrswege Emmerich eine verdachtsunabhängige Überprüfung eines in Freiburg zugelassenen Personenkraftwagens durch. Der 28-jährige Fahrer polnischer Abstammung gab auf Befragen der Zollbeamten an, dass er sein mitgeführtes Fahrzeug in den Niederlanden vergeblich zu verkaufen versucht hätte und nun wieder auf der Rückreise sei. Die Frage nach verbotswidrigen Gegenstände, insbesondere Rauschgift und Waffen, sowie Bargeld in Höhe von mehr als 10.000 Euro wurde von ihm verneint.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten unter der Verkleidung für den Scheibenwischermotor in einem größeren Hohlraum sechs Pakete, die mit Panzerklebeband umwickelt waren. Die Pakete beinhalteten insgesamt 4,3 Kilogramm Amphetamin sowie 318 Gramm Marihuana. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Eine weitere mobile Kontrolle auf der Autobahn 3 führte wieder zum Erfolg. Bei der Überholung eines in Slowenien zugelassenen Fahrzeugs entdeckten die Zollbeamten hinter der Kofferraumverkleidung ein mit Folie umwickeltes Päckchen, das diverse Pistolenteile und -zubehör beinhaltete. Das Fahrzeug wurde anschließend zur Dienststelle verbracht und dort unter Einsatz des Rauschgiftspürhunds Igor einer eingehenden Durchsuchung unterzogen.

Igor erschnüffelte Rauschgift im Bereich des Armaturenbretts und im Kofferraum. Die Beamten stellten daraufhin insgesamt 8,3 Kilogramm Kokain sowie 50 Schuss scharfe Neun-Millimeter-Munition und drei weitere Pistolenmagazine sicher. Bei der Festnahme des 38-jährigen slowenischen Fahrers klagte dieser über heftige Herzprobleme, sodass er ins Krankenhaus eingeliefert wurde und dort unter Bewachung wegen Haftunfähigkeit verblieb. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Auch ist die Überholung eines in Frankreich zugelassenen und aus den Niederlanden eingereisten Leihwagens auf der Autobahn 3 nicht ergebnislos verlaufen. Sowohl der Fahrer als auch die Beifahrerin mit türkischer Staatsangehörigkeit übersahen eine Zeit lang die Haltezeichen der Beamten. Der Fahrer wechselte mehrfach die Spur und wollte so offensichtlich verhindern, dass sich der Einsatzwagen vor sie setzen konnte. Schlussendlich fügte sich der Fahrer und fuhr auf einen Parkplatz. Bei der Befragung der Personen konnten diese ihre Nervosität nicht verbergen. Als Grund für die Reise gab der Fahrer an, dass er seine Pferde, die in den Niederlanden untergebracht seien, aufgesucht hätte.

Im Fahrzeug wurde eine Plastiktüte mit insgesamt zehn Platten Haschisch mit einem Gesamtgewicht von einem Kilogramm aufgefunden. Auch hier wurden eine vorläufige Festnahme und die Einleitung eines Strafverfahrens gegen Fahrer und Beifahrerin vorgenommen.

Ein weiterer Aufgriff erfolgte ebenfalls auf der Autobahn 3. Ein zuvor aus den Niederlanden eingereistes Fahrzeug mit slowakischem Kennzeichen wurde verdachtsunabhängig kontrolliert. Da der slowakische Fahrer und Halter des Personenkraftwagens unglaubwürdige Angaben zur Aufenthaltsdauer in den Niederlanden machte, wurde das Fahrzeug zur Dienststelle verbracht. Auch hier war der Einsatz des Rauschgiftspürhunds Bali erfolgreich. Dieser schlug eindeutig an den Lüftungsaustritten der Mittelkonsole an.

Während der Durchsuchung des Fahrzeugs mit dem Hund wurde der Fahrer immer nervöser und zitterte schließlich heftig am ganzen Körper. Nicht grundlos: Hinter der Lüftungshaube des Armaturenbretts wurden durch die Beamten ein Kilogramm Kokain verteilt auf vier Pakete entdeckt. Der Fahrer wurde auch in diesem Fall vorläufig festgenommen und das Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de