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Lebensqualität in Deutschland (aktualisiert am 9.11.2016)

2016-10-26 13:20:27

In ihrem Bericht zur Lebensqualität in Deutschland identifiziert die Bundesregierung Indikatoren für das, was den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland wirklich wichtig ist - was ihre Lebensqualität ausmacht. Der Bericht macht so Lebensqualität messbar und kann damit als Kompass für politisches Handeln dienen.

Am 26. Oktober 2016 verabschiedete das Bundeskabinett den Regierungsbericht zur Lebensqualität in Deutschland. Der Bericht beruht auf einem ergebnisoffenen Bürgerdialog, der von April bis Oktober 2015 geführt wurde. Mehr als 15.000 Bürgerinnen und Bürger formulierten ihr persönliches Verständnis von Lebensqualität. Anschließend fand eine wissenschaftliche Auswertung statt. Der Bericht ist Teil der Regierungsstrategie "Gut leben in Deutschland - was uns wichtig ist", mit der die Bundesregierung die Lebensqualität in den Fokus ihres Regierungshandelns rückt.

Der Bericht der Bundesregierung zur Lebensqualität berücksichtigt und misst neben dem wirtschaftlichen Erfolg Aspekte wie Gesundheit, Bildungschancen, Zugang zu kulturellen Gütern, Freiheit, sozialen Zusammenhalt, politische Mitbestimmung und Umweltverträglichkeit. Er geht damit über die Betrachtung des reinen Wirtschaftswachstums als Indikator für Wohlstand hinaus und spiegelt damit das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger von Lebensqualität und Wohlstand.

Die unterschiedlichen Aspekte von Lebensqualität werden in ihren sich positiv verstärkenden wie konkurrierenden Wechselbeziehungen sichtbar. Der Bericht beschreibt in zwölf Dimensionen und mit 46 Indikatoren die Lebensqualität in Deutschland. Für die Auswahl der Dimensionen und Indikatoren waren die Ergebnisse des Bürgerdialogs maßgeblich. Zudem hat die Bundesregierung Erkenntnisse der Forschung zur Lebensqualität sowie nationale und internationale Referenzprojekte berücksichtigt.

Im Bürgerdialog wurde von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern betont, wie wichtig eine dynamische Wirtschaft als Basis für eine hohe Lebensqualität ist. Die solide wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre geht einher mit einem substanziellen Kaufkraftzuwachs in breiten Teilen der Gesellschaft. Mehr Kaufkraft und Arbeitsplätze erhöhen die Lebensqualität vieler Menschen in Deutschland. Wichtig für wirtschaftlichen Erfolg sind aus Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gute Wettbewerbsbedingungen, ein innovationsfreundliches Klima und Investitionen.

Dass die Politik Zukunftsthemen erkennt und innovative Ideen unterstützt, war den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Bürgerdialogs zur Lebensqualität wichtig. Auch Wirtschaftswissenschaftler sind sich einig: Investitionen in Forschung und Entwicklung erhöhen die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften und schaffen damit Wachstum. Das BMWi unterstützt die Innovationskraft der Unternehmen durch innovationsfreundliche Rahmenbedingungen und marktorientierte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten. Mehr zur Innovationspolitik erfahren Sie hier.

Kleine und mittlere Unternehmen stellen in Deutschland 16 Millionen Arbeitsplätze. Sie bieten acht von zehn Ausbildungsplätze an. Unternehmensgründungen sorgen für mehr Wettbewerb. Sie bewirken Innovation, höhere Produktivität und eine größere Produktpalette. Mit der Initiative "Die Neue Gründerzeit" lenkt das BMWi den Fokus auf vielfältige Maßnahmen, Finanzierungswege und wertvolle Hilfen für Jungunternehmerinnen und -unternehmer.

Die Bundesregierung plant, den Bericht zur Lebensqualität in Deutschland einmal je Legislaturperiode fortzuschreiben. Auf dieser Grundlage ist es zukünftig möglich, politischen Handlungsbedarf zu identifizieren und wirksame Maßnahmen zu entwickeln, um die Lebensqualität in Deutschland zu erhalten und zu verbessern.

Den Gesamtbericht der Bundesregierung zur Lebensqualität in Deutschland finden Sie hier. Eine interaktive Aufbereitung finden Sie auf der Website www.gut-leben-in-deutschland.de.

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Kategorie: BMWi Wirtschaft
Quelle: www.bmwi.de