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Rekordverdächtiger Heroinfund

2016-10-04 11:35:47

Deutsche und Schweizer Zöllner entdeckten am Dienstag, dem 27. September 2016, am Zollamt Weil am Rhein-Autobahn die Menge von 24 Kilogramm Heroin. Versteckt war die brisante Ladung in zwei Sattelschleppern. Die beiden Lkw-Fahrer befinden sich in Untersuchungshaft.

Schweizer Zöllner haben die beiden Sattelschlepper bei ihrer Einreise in die Schweiz einer technischen Überprüfung unterzogen. Dabei stellten sie neben einigen technischen Mängeln fest, dass die Achsen der Sattelschlepper manipuliert worden waren. Es waren Zugänge zu ihrem Innern geschaffen worden. Bei der Untersuchung dieser Innenräume fanden die Zöllner Heroin.

Die Zollstelle Basel/Weil am Rhein-Autobahn befindet sich auf deutschem Staatsgebiet, weshalb der Schweizer Zoll den Fall den deutschen Behörden übergab.

In Anbetracht des äußerst professionell hergerichteten Drogenverstecks schalteten die Zollfahnder des Dienstsitzes Freiburg die Tatortgruppe des Bundeskriminalamts Wiesbaden ein, ein speziell ausgebildetes Team für Spurensuche und Dokumentation. Dieses benötigte zwei Tage, um die Drogenverstecke auszubauen und zu leeren.

Letztlich befand sich in einem Sattelschlepper, dessen Achsenhohlräume zunächst leer erschienen, Heroin-"Reste" mit einem Gewicht von knapp fünf Kilogramm. Der zweite Sattelschlepper dagegen war noch vollständig gefüllt. In seinen drei Achsen wurden 64 Päckchen mit insgesamt 19 Kilogramm Heroin festgestellt.

Drogenschnelltest neben Rauschgiftpaketen aus dem ersten Fahrzeug Drogenschnelltest neben Rauschgiftpaketen aus dem ersten Fahrzeug

Heroinpakete aus den Achsenhohlräumen eines Sattelschleppers Heroinpakete aus den Achsenhohlräumen eines Sattelschleppers

Heroinpäckchen in Folienbeuteln aus dem zweiten Fahrzeug Heroinpäckchen in Folienbeuteln aus dem zweiten Fahrzeug

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de