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Gemeinschaftsdiagnose stellt Herbstgutachten vor

2016-09-29 11:32:36

Die Wirtschaftsforschungsinstitute der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose haben heute ihr Herbstgutachten 2016 mit dem Titel "Deutsche Wirtschaft gut ausgelastet - Wirtschaftspolitik neu ausrichten" (PDF: 1,9 MB) in Berlin vorgestellt. Sie sehen die deutsche Wirtschaft weiter in einem moderaten Aufschwung und prognostizieren im laufenden Jahr ein Wachstum von 1,9 %, getragen v. a. durch den weiterhin starken Konsum. Auch Beschäftigung und Einkommen entwickelten sich dynamisch, so die Institute. Erwartet wird ein Anstieg der Erwerbstätigen um 500.000 Personen (gegenüber dem Vorjahr). Für 2017 und 2018 prognostizieren sie eine Fortsetzung des BIP-Wachstums von 1,4 % und 1,6 %. Die scheinbar leicht gedämpfte Entwicklung im kommenden Jahr liege an der geringeren Anzahl an Arbeitstagen und sei kein konjunktureller Effekt. Die Brexit-Entscheidung stelle nach wie vor ein Abwärtsrisiko dar. 

Bundesminister Gabriel: "Das Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute bescheinigt der deutschen Wirtschaft eine robuste Verfassung. Wir sollten diese Stärke nutzen, um die enormen Herausforderungen zu meistern, die vor uns liegen. Der für 2016 von den Instituten erwartete Überschuss der öffentlichen Haushalte in Höhe von 20 Mrd. Euro sowie die historisch niedrigen Zinsen eröffnen Handlungsspielraum, der für kluge Investitionen für eine gute Zukunft genutzt werden muss. Ich teile die Einschätzung der Institute, dass die Integration und Qualifizierung der Flüchtlinge sowie Investitionen in Bildung und Forschung zentrale Aufgaben darstellen, denen wir uns stellen müssen." 

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Kategorie: BMWi Wirtschaft
Quelle: www.bmwi.de