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Hauptzollamt Erfurt überprüft Einzelhandel

2016-09-23 13:38:38

Bei einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Einzelhandel prüften am 19. und 20. September 2016 mehr als 130 Bedienstete des Hauptzollamts Erfurt (zuständig in Thüringen, im Vogtlandkreis, im Erzgebirgskreis, im Landkreis Zwickau, in der Stadt Chemnitz und teilweise im Landkreis Mittelsachsen) rund 350 Einzelhandelsunternehmen (220 in Thüringen und 130 in Südwestsachsen) und führten rund 2.000 Personenbefragungen bei den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen (rund 1.250 in Thüringen und rund 750 in Südwestsachsen) durch. Außerdem prüften die Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit an beiden Tagen die Geschäftsunterlagen von circa 120 Einzelhändlern (75 in Thüringen und 45 in Südwestsachsen).

Wie ein Sprecher des Hauptzollamts Erfurt mitteilte, gab es in einem ersten Ergebnis dieser Schwerpunktprüfung insgesamt in 21 Einzelhandelsunternehmen (16 in Thüringen und 5 in Südwestsachsen) Anhaltspunkte für die Nichtzahlung des Mindestlohns von brutto 8,50 Euro je Zeitstunde. In 23 Fällen (alle in Thüringen) gab es Hinweise, dass der Arbeitgeber die Beiträge zu den Sozialkassen nicht oder nicht in richtiger Höhe abgeführt hat. Bei drei Arbeitnehmern (einer in Thüringen und zwei in Südwestsachsen) fand der Zoll Anhaltspunkte, dass Arbeitnehmer zusätzlich Sozialleistungen beziehen, ohne der zuständigen Leistungsstelle die Arbeitsaufnahme angezeigt zu haben (Leistungsmissbrauch).

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de