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Stockdegen im Reiseverkehr sichergestellt

2016-09-23 10:56:30

Am 20. August 2016 kontrollierten Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Frankfurt am Main das Gepäck von Reisenden eines Fluges aus den Vereinigten Staaten. Ein Reisender mit deutscher Staatsangehörigkeit gab im "Roten Ausgang" für anmeldepflichtige Waren an, ein Messer dabeizuhaben. Bei diesem handelte es sich jedoch um einen sogenannten Stockdegen, eine verbotene Stichwaffe, die einen Gegenstand des alltäglichen Gebrauchs vortäuscht.

Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: "Der 35-jährige Mann erklärte, er habe das Messer als Erbstück von seiner Familie in den Vereinigten Staaten erhalten und wolle es mit nach Deutschland bringen, um es bei sich zu Hause an die Wand zu hängen. Unabhängig von dem etwaigen Verwendungszweck und der erfolgten Anmeldung war der Stockdegen jedoch als verbotener Gegenstand vom Zoll sicherzustellen. Gegen den Reisenden wurde ein Strafverfahren wegen Verdachts des Bannbruchs gemäß § 372 Abgabenordnung in Verbindung mit § 52 Waffengesetz eingeleitet."

Zum Schutz der öffentlichen Ordnung und der Sicherheit im grenzüberschreitenden Warenverkehr wirkt der deutsche Zoll bei der Überwachung von Regelungen zu Waffen und Munition mit. Der Umgang mit folgenden Gegenständen ist gemäß Anlage 2 Abschnitt 1 Waffengesetz verboten:

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de