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Firmeninhaberin zu hoher Geldstrafe verurteilt

2016-08-10 13:15:37

Die Inhaberin einer im Landkreis Villingen-Schwenningen bis in das Jahr 2015 ansässigen Firma für Verpackungsarbeiten wurde durch das zuständige Amtsgericht wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in elf Fällen zu einer Geldstrafe in Höhe von 9.000 Euro verurteilt. Da das Gericht die Geldstrafe überdies auf 180 Tagessätze festgesetzt hat, gilt die Verurteilte somit auch als vorbestraft.

Wie die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Singen ermittelten, hat die Verurteilte zum Zwecke der Einsparung von Sozialabgaben insgesamt vier vermeintlich selbstständige Subunternehmer beschäftigt, obwohl diese tatsächlich in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis standen. Es wurde festgestellt, dass die aus Südosteuropa stammenden Scheinselbstständigen ausschließlich weisungsgebundene Arbeiten verrichteten und überdies noch nicht einmal die deutsche Sprache beherrschten.

Die Firmeninhaberin hat nun nicht nur die Geldstrafe zu bezahlen, auch die noch ausstehenden Sozialversicherungsbeiträge werden von ihr nachgefordert.

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Kategorie: Zoll im Fokus
Quelle: www.zoll.de